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Senioren in Hückelhoven: Rotary Club Heinsberg fördert zwei Projekte

Förderung für Hückelhovener Seniorenprojekte : 20.000 Euro Preisgeld gehen an gute Ideen für Senioren

Der Rotary Club Heinsberg fördert zwei Hückelhovener Projekte mit jeweils 5000 Euro. Insgesamt gewinnen vier Projekte aus dem Kreis Heinsberg den Wettbewerb der guten Ideen für Seniorinnen und Senioren.

Der Rotary Club Heinsberg fördert vier Projekte mit je 5000 Euro: Der Wettbewerb der guten Ideen für Seniorinnen und Senioren ist entschieden. Die Jury hat vier Projekte ausgewählt und den Gewinnern aus der ausgelobten Gesamtsumme von 20.000 Euro je  5000 Euro zugesprochen.

Ursprünglich war vorgesehen, dass Präsident Johannes Jentgens die Preisträger in einem Rotary Meeting am 24. November dem Club vorstellt und diese ihr jeweiliges Siegerprojekt dem Club etwas ausführlicher schildern. Coronabedingt wurde diese Veranstaltung jedoch in das kommende Frühjahr verschoben.

Ausgezeichnet wurden Projekte des Alten- und Pflegeheims St. Josef in Selfkant-Höngen, des evangelische Altenzentrums Hückelhoven, der St. Gereon Seniorendienste in Hückelhoven und der Evangelischen Kirchengemeinde Heinsberg.

Das Altenzentrum Hückelhoven erhält das Preisgeld für die Anschaffung eines E-Bikes für Menschen mit Handicap. Ein Helfer kann mit diesem Fahrrad zwei Bewohner des Altenheims sicher und an der frischen Luft bewegen und so Abwechslung und Naturerleben in den Alltag bringen.  Auch gemeinsame Ausfahrten mit Angehörigen verschiedener Generationen sollen zur Stärkung der Psyche der Heimbewohner beitragen.

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Die St. Gereon Seniorendienste GgmbH aus Hückelhoven-Brachelen erhält die 5000 Euro schwere Förderung für die Anschaffung einer Tovertafel. Dabei handelt es sich um eine innovative Pflegetechnologie, die interaktive Computeranimation einsetzt, um Menschen, die an Demenz erkrankt sind, in ihrer gewohnten Umgebung zu stimulieren und zu sensibilisieren. Sie haben Spaß und können lachen, sie werden körperlich gefördert und gefordert, sie erleben sich als erfolgreich. So kommen die Menschen mit Demenz aus ihrer Apathie und erleben ein Gefühl von „ich kann etwas“.

Johannes Jentgens, der Präsident des Rotary Clubs Heinsberg sagt: „Wir freuen uns sehr, diese vier interessanten und sehr guten Projekte und Vorhaben nachhaltig unterstützen zu können. Wir sind uns sicher, dass mit diesen Vorhaben vielen älteren Menschen viel Freude und noch mehr glückliche Erlebnisse ermöglicht werden. Unser Dank gilt besonders denjenigen, die dies umsetzen und realisieren werden.“

(RP)