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Ruhige Silvesternacht für die Ordnungsämter

Bilanz für Erkelenz, Wegberg, Hückelhoven und Wassenberg : Ruhige Silvesternacht für die Ordnungsämter

Trotz umfangreicher Kontrollen haben die städtischen Mitarbeiter kaum Verstöße gegen die Corona-Schutzverordnung festgestellt, heißt es. Lediglich in Wassenberg fiel eine Gruppe Jugendlicher mit sogenannten Polenböllern auf.

(RP) Die Menschen im Erkelenzer Land haben sich in der Silvesternacht weitgehend an die strengen Corona-Regeln gehalten. Das berichteten die Ordnungsämter auf Anfrage. So habe es keine Auffälligkeiten gegeben. Bereits die Polizei hatte von einer Nacht gesprochen, die „deutlich ruhiger als sonst“ gewesen sei.

In Erkelenz habe das Ordnungsamt „trotz umfangreicher Kontrollen keine Verstöße gegen die Schutzverordnung festgestellt“, sagte Hans-Heiner Gotzen, Erster Beigeordneter der Stadt. Auch die Entscheidung, auf ein Böllerverbot zu verzichten, habe sich als richtig erwiesen, sagte Gotzen. Es habe keine größeren Menschenansammlungen gegeben. Der Verzicht auf das Verbot hatte in der Stadt für Kritik gesorgt, die Freien Wähler sagten, ein Verbot wäre in Anbetracht der Corona-Lage „nur konsequent“ gewesen.

Ein Lob spricht auch Wegbergs Ordnungsamtsleiter Ulrich Schulz den Bürgern der Mühlenstadt aus. „Es war wirklich sehr ruhig. Ich bin gegen 0.45 Uhr mit dem Fahrrad durch die Stadt gefahren und konnte keine Verstöße feststellen.“ Der kommunale Ordnungsdienst musste laut Schulz zu keinem einzigen Einsatz ausrücken. Auch in Hückelhoven sei es für Silvester eine sehr ruhige Nacht gewesen, bestätigte Ordnungsamtsleiterin Andrea Krebs auf Anfrage. Ihr Team habe keine Verstöße registriert, weder drinnen noch draußen haben die Hückelhovener gegen die Versammlungsbeschränkungen verstoßen.

Der Wassenberger Fachbereichsleiter Norbert Schiefke erklärte, die Stadt habe eigene Kräfte und die eines privaten Sicherheitsdienstes durchs Stadtgebiet geschickt. „Wahrzunehmen waren insgesamt doch so einige Raketen, die gezündet worden waren. Nur eine Gruppe Jugendlicher fiel auf, die die so genannten Polenböller gezündet hatten. Diese wurden einkassiert.“