Erkelenz: Publikumsrekord bei Elektro-Festival

Erkelenz: Publikumsrekord bei Elektro-Festival

Über 4000 Besucher kamen zum Musikfestival "Electrisize". Ein schönes Geburtstagsgeschenk für das Event, das auf Haus Hohenbusch sein Fünfjähriges feierte. Als "Sick Individuals" auf die Bühne kam, schäumte die Stimmung über.

Größer, lauter, besser wurde in Erkelenz noch nie ein fünfter Geburtstag gefeiert: Über 4000 Gratulanten waren gekommen, um das Open-Air-Festival "Electrisize" gebührend zu feiern. Unter freiem Himmel sahen die "Esize-Partypeople" die malerische Kulisse des Herrenhauses auf Haus Hohenbusch. Zwölf Stunden Dauerparty mit angesagten DJ's der Elektro-Szene erlaubten eine stolze Aussage: Man, bist du groß geworden.

Vorverkaufsstellen in Aachen, Bedburg, Düren, Gladbach und dem Kreis Heinsberg machten den Rekord möglich: Die Massen erweckten das Electrisize-Festival zwölf Stunden lang zum Leben. Und erlebten das Beste zum Schluss: Als das Amsterdamer Duo "Sick Individuals" um 23.30 Uhr auf die Hauptbühne kam, schäumte die Stimmung über. Refrains von Coldplay, Linkin Park, David Guetta oder Avicii hatten sie im Gepäck - nur deutlich schneller und von elektronischen Bässen übertönt, die Gelände und Körper durchdrangen. Zu diesem Zeitpunkt feierten die meisten bereits seit Stunden. "Dieses Jahr sollte die Location voll zur Geltung kommen", sagte Mitorganisator Dominik Mercks. Von unzähligen Scheinwerfern und Farben angestrahlt, bot das Herrenhaus des alten Klosters in der Dämmerung ein unvergleichliches Bild. "Fünf Jahre Electrisize" forderte von Tim Lindenlauf, Michael Frentzen und Dominik Mercks einen echten Endspurt. Mit über 100 Helfern musste der vom Regen lädierte Boden bis zuletzt präpariert werden. "Wir sind auf den Punkt fertig geworden", sagte Mercks.

  • Fotos : Das Electrisize Festival 2018 in Erkelenz

Auf den Punkt war auch das Line-up der auftretenden Künstler bei "Esize". Auf zwei Bühnen entfachten 13 DJ's ordentlich elektronisches Feuer. "Vinai", "Puresang", "Rob van O" oder eben "Sick Individuals": Ein einziger Ausnahmezustand, bei dem Springen angesagt und "Raven" Pflicht war. Auf der neuen "Tapuya-Stage" spielte unter anderem Michael "Friendson" Frentzen Elektro mit ruhigeren, percussiven Elementen. Das Konzept geht auf: "Wir versuchen das Potenzial von Künstlern zu sehen, bevor sie berühmt werden." Schon in den letzten Jahren konnten DJ-Größen wie Avicii oder andhim nach Erkelenz geholt werden.

Tim Lindenlauf alias DJ Timbo hatte zwei Stunden lang ein Heimspiel auf der Mainstage. Der Katzemer mischte Beats, deren Rhythmus das Herz zeitweise einzunehmen schien. Auch er versetzte die Menge in einen einzigen Tanztaumel. "Erwartungen übertroffen" attestierten elektrisierte Besucher dem Open-Air-Festival. "Love you esize", twitterte Timbo. Der vorfreudige Abschiedsgruß um 1 Uhr nachts: auf Wiedersehen bei #esize2015.

(jessi)
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