Polizei stellt im Kreis Heinsberg bei Sonderkontrolle 116 Verkehrsverstöße fest

Erkelenzer Land : Sonderkontrollen der Polizei für mehr Verkehrssicherheit

116 Verstöße bei Auto- und Fahrradfahrern festgestellt. Eine Schülerin zweimal aus dem Verkehr gewunken.

An bekannten Unfallschwerpunkten wie der Krefelder Straße in Erkelenz, der Kreuzung von Prämienstraße und Grenzlandring in Wegberg sowie an den Schulzentren in Erkelenz und Hückelhoven-Ratheim richtete die Polizei am vergangenen Mittwoch gesonderte Kontrollpunkte ein, um mit diesem Einsatz die Hauptunfallursachen im Straßenverkehr zu bekämpfen. Jetzt veröffentlichte sie ihre Bilanz: Registriert wurden 116 Verkehrsverstöße. Zusätzlich wurden vor allem vor dem Schulbeginn viele verkehrserzieherische Gespräche mit Schülern auf dem Weg zum Unterricht geführt. Auch bei den Fahrradfahrern gab es mehrere Verstöße.

Vier Autofahrer besaßen nicht die erforderliche Fahrerlaubnis. Sieben andere waren so viel zu schnell unterwegs, dass sie eine Anzeige erhielten. Ein Verwarngeld wurde 39 Fahrzeugführern angeboten, weil sie ebenfalls die erlaubte Geschwindigkeit überschritten. Zwei Autofahrer hatten den Sicherheitsgurt nicht angelegt. Und 36 Fahrer missachteten die Vorfahrt von Fahrradfahrern. Bei den Zweiradfahrern wiederum stellte die Polizei fest, dass „diese sich oftmals nicht an die vorgeschriebene Fahrtrichtung auf den Radwegen hielten. Zudem fuhr einer trotz Rotlicht über die Kreuzung, und ein weiterer bog verkehrswidrig ab“, berichtete Polizeisprecherin Angela Jansen. Eine 18-jährige Fahrradfahrerin fuhr nicht nur verbotswidrig auf dem Radweg, „sondern telefonierte dabei auch noch mit ihrem Handy. Daraufhin wurde sie verwarnt und erhielt einen Zahlschein. Auf dem Rückweg von der Schule wurde sie erneut angetroffen, als sie abermals ihr Handy während der Fahrt benutzte.“ Daraufhin sei ihr erneut ein Verwarngeld angeboten worden.

„Die Vielzahl der Verstöße – sowohl bei Fahrradfahrern als auch bei Fahrzeugführern – zeigt, wie wichtig diese Kontrollen sind. Wir als Polizei möchten Menschen vor schweren Unfallfolgen schützen und sie auf die Gefahren des Straßenverkehrs aufmerksam machen“, erklärte Jansen. RP-Foto: Laaser (Archiv)

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