Polizei bestätigt Immer mehr Graffiti in Erkelenz

Erkelenz · Die Zahl der Schmierereien nimmt in den vergangenen Jahren rapide zu, bemängeln Anwohner. Was Stadt und Polizei dagegen machen können und wie teuer die Entfernung ist.

 Das Parkhaus an der Ostpromenade, das im kommenden Jahr abgerissen wird, ist ein besonders beliebter Spot für Sprayer. 
  rp-foto: cpas

Das Parkhaus an der Ostpromenade, das im kommenden Jahr abgerissen wird, ist ein besonders beliebter Spot für Sprayer. rp-foto: cpas

Foto: Christos Pasvantis

Es gibt Kostenpflichtiger Inhalt Graffiti und es gibt Graffiti. Wenn Virtuosen am Werk sind, können die gesprühten Kunstwerke Städte verschönern, attraktiver machen. Beispielsweise in Wegberg, wo die kreativen Bilder des ominösen „434“ zwar nicht legal sind und ebenfalls nicht jedem gefallen, aber selbst Kunsthistorikern Anerkennung abringen. In den allermeisten Fällen handelt es sich bei Graffiti allerdings eher um dilettantische Schmierereien, um das Markieren des „Reviers“ eines Sprayers. So ist es auch in Erkelenz. Zuletzt häufen sich die Beschwerden wegen Graffiti im Stadtraum. Auch unser Leser Holger Simon regt sich auf. „Was kann man unternehmen gegen diese elenden Schmierereien überall in der Stadt, egal wo man gerade steht oder hinschaut?“, fragt er.