Erkelenz: Pläne für neue Kapelle

Erkelenz: Pläne für neue Kapelle

Am 22. März will die Christkönig-Pfarrei in Erkelenz den Entwurf für eine Kapelle am Umsiedlungsort vorstellen. Ein Preisgericht hat dazu getagt.

Für den Braunkohlentagebau müssen in Erkelenz weitere Kirchen abgerissen werden: die in Keyenberg und Kuckum sowie die Kapelle in Berverath. Am neuen Standort zwischen Borschemich und Rath-Anhoven will die katholische Kirche neu bauen, erklären Pfarrer Werner Rombach und Agnes Maibaum, Vorsitzende des Kapellenvorstands, im aktuellen Pfarrbrief von Christkönig Erkelenz. Was dort entstehen soll, will die Pfarrei am Donnerstag, 22. März, ab 20 Uhr im Pfarrheim in Keyenberg vorstellen.

Um eine neue Kapelle am Umsiedlungsstandort zu verwirklichen, hat die Christkönig-Pfarrei sechs Architekten beauftragt, einen Planungsentwurf zu erstellen, wird im Pfarrbrief berichtet, in dem es weiter heißt: "Am 5. Februar hat im Katholischen Pfarrzentrum in Erkelenz ein Preisgericht, bestehend aus der Kunstkommission des Bistums Aachen, dem Architekten des Bistums, Vertretern der hiesigen Gremien und der betroffenen Ortsausschüsse stattgefunden. Nach intensiven Betrachtungen der Planungsunterlagen, Gesprächen und Abwiegen der Vor- und Nachteile der einzelnen Vorschläge der Architekten, wurde ein Siegerentwurf ermittelt. Diesen Entwurf möchten wir allen interessierten Bewohnern der Orte Keyenberg, Kuckum, Ober- und Unterwestrich sowie Berverath am 22. März vorstellen und laden hierzu ganz herzlich ein." Anwesend sein sollen dazu die Gremienvertreter sowie der Architekt des Siegerentwurfs, "damit viele anstehende Fragen aus den Gemeinden vor Ort geklärt und besprochen werden können", erklären Rombach und Maibaum.

(RP)