Erkelenz: Omas Briefe selber lesen

Erkelenz : Omas Briefe selber lesen

i-Dötzchen Jil Schwehn kommt in die Elefantenklasse

Jil Schwehn ist eins von 455 Erkelenzer i-Dötzchen. Am Dienstag hat sie ihren ersten Schultag in der Luise-Hensel-Schule, wo schon ihre ältere Schwester Joana die dritte Klasse besucht. RP-Mitarbeiterin Kerstin de Haas sprach mit der Sechsjährigen.

Freust du dich auf die Schule?

Jil (nickt und lächelt ein wenig verschämt)

Wie sehr?

Jil (leise) Ganz doll.

Was möchtest du in der Schule lernen?

Jil Turnen, darauf freue ich mich am meisten. Aber auch Musik, Schreiben und Lesen. Rechnen nicht so.

Warum magst du Rechnen nicht? Wäre doch super, wenn du demnächst alleine einkaufen gehen könntest.

Jil Meine Schwester Joana mag Rechnen auch nicht, und einkaufen gehen kann ich schon. Dann gibt Mama mir das richtige Geld mit.

Na gut, aber lesen möchtest du schon können. Warum denn?

Jil Ich hab’ ein großes Buch mit vielen Geschichten drin, da haben Mama und Joana mir bis jetzt immer draus vorgelesen. Und den Brief von Oma aus Langeoog kann ich dann auch selber lesen.

Weißt du schon, in welche Klasse du kommst?

Jil Ja, in die Elefantenklasse 1 a mit meiner Freundin Jana zusammen.

Und was wirst du an deinem ersten Schultag anziehen? Die schönen rosanen Sachen, die du auf dem Foto an hast?

Jil Ich zieh’ am liebsten was bequemes an, womit ich Radschlag machen kann (Jil zeigt, wie schön sie Radschlag machen kann und auch noch Spagat), sonst sagt die Mama mir, was ich anziehen soll.

(RP)
Mehr von RP ONLINE