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Nikolausmarkt auf dem Schmalenhof in Erkelenz-Hetzerath

Veränderungen in Hetzerath : Nikolausmarkt auf dem Schmalenhof

Das Ehepaar Schmalen aus Hetzerath lud zum elften Nikolausmarkt auf ihrem Hof ein, die Hetzerather Vereine packten mit an. Ab 2020 soll ein neu gegründetes Komitee federführend für die Organisation des Marktes verantwortlich sein.

Der „Weihnachtsmarkt mit Stallgeruch“, den das Ehepaar Elisabeth und Gerd Schmalen zum elften Mal auf seinem Hof an der Hatzurodestraße organisiert hat, sorgte mit seinem heimeligen und gemütlichen Ambiente für ein wunderschönes weihnachtliches Bummelerlebnis. Geschenke und Gegenstände für den Eigenbedarf waren an den Ständen der regionalen Aussteller reichlich zu finden: Von leckeren Pesto-Kreationen und Likören über Kleidung für Babys und Kinder bis hin zu Dekorationen für Heim und Garten wurde vieles angeboten. Selbstverständlich hatte auch der Hofladen der Familie Schmalen seine Türen geöffnet.

Der Markt gestaltete sich wiederholt als Ergebnis der Zusammenarbeit verschiedener Hetzerather Vereine. Während des Marktes sorgen diese für die Verpflegung der Besucher: Da ist die Cafeteria, betrieben vom Musikverein, Glühwein und Punsch werden von der Elterninitiative ausgeschenkt, Crêpes und gebrannte Mandeln gibt es vom Maiverein und frische Reibekuchen von der Freiwilligen Feuerwehr.

„Mit den Jahren haben sich immer mehr Vereine beteiligt, der Markt hat sich gewissermaßen zu einer Herzensangelegenheit für das ganze Dorf entwickelt. Auf die Unterstützung der Vereine sind wir wirklich stolz“, erklärte Hofinhaber und bisheriger Hauptorganisator Gerd Schmalen. Er wies aber darauf hin, dass er und seine Frau aus gesundheitlichen Gründen den Markt künftig nicht mehr größtenteils in Eigenregie stemmen könnten, wie das bisher der Fall gewesen ist. Ab nächstem Jahr soll zu diesem Zweck ein Organisationskomitee gegründet werden, das in der Folge federführend für den Markt verantwortlich sein soll. „Der Fortbestand des Marktes ist uns wichtig. Wir stellen gerne weiterhin unseren Hof zur Verfügung – es ist einfach eine schöne Tradition geworden, darum wünschen wir uns, dass es weitergeht“, führte Schmalen aus.

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Für den Weihnachtsbaumverkauf, der im hinteren Teil des Hofes stattfindet, haben sich in diesem Jahr schon einige helfende Hände gefunden. Die Bäume beziehen die Schmalens aus regionalen Weihnachtsbaumkulturen, sogar ein Lieferservice ist möglich.

Mit eben diesem Weihnachtsbaumverkauf hat der Nikolausmarkt angefangen: Zuvor organisierte das Ehepaar Schmalen alljährlich einen gemütlichen Weihnachtsbaumverkauf mit Plätzchen und Glühwein auf seinem Hof. Irgendwann traten Klein- und Hobbykünstler aus dem Dorf auf sie zu und gliederten sich an die Veranstaltung an – von da an wuchs der Markt stetig. Dank eines Feuerwehrzeltes im hinteren Hof ist der Nikolausmarkt geschützt und bei jedem Wetter uneingeschränkt zu genießen, vor allem für die kleinen Gäste, die sich besonders über den Besuch des Nikolauses am Nachmittag freuen. Immer wieder kommen neue Stände mit regionalen Produkten dazu und machen den Markt zu einem Erlebnis. Gerd Schmalen freut sich vor allem über den guten Zusammenhalt: „Solche Veranstaltungen sind ein Traum für die Dörfer, alle arbeiten gemeinsam auf ein Ziel zu und tun dabei noch etwas für das Dorfimage.“ Er wünscht sich, das Dorf in Zukunft noch mehr in den Markt mit einbeziehen zu können. Vielleicht könnten einige Stände auch auf Hetzeraths Straßen Präsenz zeigen.