Bauausschuss in Erkelenz Neues Wegekonzept für Haus Hohenbusch

Erkelenz · Die Anforderungen an das Gelände des ehemaligen Kreuzherrenklosters werden größer. Unter anderem für das Electrisize-Festival sollen nun neue Wege gestaltet werden.

Eine der Großveranstaltungen auf Haus Hohenbusch: Das Hohenbusch Klassixx.

Eine der Großveranstaltungen auf Haus Hohenbusch: Das Hohenbusch Klassixx.

Foto: Ruth Klapproth

Haus Hohenbusch ist in den vergangenen Jahren stark gewachsen. Die vielen Großveranstaltungen stellen auch höhere Anforderungen an das Gelände des ehemaligen Kreuzherrenklosters. Deshalb hat der Erkelenzer Bauausschuss nun beschlossen, dass neue Leitlinien bei zukünftigen Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen auf dem Außengelände von Haus Hohenbusch berücksichtigt werden sollen. Unter anderem soll die Verwaltung ein neues Wegekonzept umsetzen, das etwa eine bessere Erreichbarkeit für Schwerlasttransporter ermöglicht.

Die Außenanlagen des ehemaligen Klosters Haus Hohenbusch sind derzeit nicht ideal für die vielfältigen Anforderungen ausgelegt. An erster Stelle ist das Electrisize-Festival zu nennen, aber auch weitere Veranstaltungen wie der Bauernmarkt, die Hohenbusch Klassixx oder das Reitturnier ziehen viele Menschen an und benötigen Platz. „Die Mitglieder des Fördervereins Hohenbusch haben dankenswerterweise Aufgaben im Bereich der Pflege des Geländes übernommen und bringen sich an vielen Stellen der heutigen Nutzung mit ein“, teilt die Stadtverwaltung mit.

Um den zukünftigen Anforderungen an die Pflege und Gestaltung der Außenanlagen und den vielfältigen Nutzungen gerecht zu werden, wurden vom Planungsbüro Schöke aus Aachen in einem Parkpflegewerk erstellt. Es enthält eine detaillierte Bestandsaufnahme, definiert die Entwicklungsziele und bietet eine Leitlinie für alle Akteure auf Hohenbusch für zukünftiges Handeln. Das Parkpflegewerk beinhaltet außerdem eine Vielzahl von Maßnahmen in unterschiedlicher Priorisierung für die nächsten Jahre.

Zeitgleich wurde in Abstimmung mit dem Förderverein und vorhandenen Veranstaltern eine Neuordnung der Wege auf dem Veranstaltungsgelände hinter dem Herrenhaus geplant. Die vorhandenen Möglichkeiten sind derzeit nicht optimal und zum neuen „Hetzerather Tor” im hinteren Teil des Geländes führt bislang überhaupt kein Weg. Die Baumaßnahmen sollen abschnittsweise in den nächsten Jahren umgesetzt werden.

(RP)
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