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Neue Regeln in der Pfarrei St. Martin Wegberg

Corona-Pandemie : Neue Regeln in der Pfarrei St. Martin Wegberg

Wer einen Gottesdienst besuchen möchte, muss sich ab sofort nicht mehr telefonisch anmelden. Damit soll eine Zeitersparnis für die Mitarbeiter erreicht werden. Die Abstandsregeln gelten weiterhin, ebenso wie die Pflicht zur Registrierung.

Seit Mitte Mai sind in der Pfarrei St. Martin Wegberg die Kirchen behutsam für Gottesdienste geöffnet worden. Deshalb hat die Pfarrei in den vergangenen Wochen eine telefonische Anmeldung für notwendig gehalten, damit niemanden abgewiesen werden musste. Jetzt kündigt sie an, künftig auf das telefonische Anmeldeverfahren zu verzichten.

Wegen der einzuhaltenden Abstandsflächen steht immer noch eine begrenzte Zahl von Plätzen zur Verfügung. Weil mittlerweile aber alle Kirchen und Kapellen in der Pfarrei St. Martin Wegberg wieder für die Gottesdienste geöffnet sind, möchten die Verantwortlichen ab sofort auf die telefonische, sehr zeitaufwändige Anmeldung versuchsweise verzichten. Weiterhin verpflichtend allerdings bleibt die Registrierung der Gottesdienstbesucher. Nur so kann sichergestellt werden, dass mögliche Infektionsketten verfolgt werden können. Die Zettel mit den Namen und Anschriften werden verschlossen aufbewahrt und nach vier Wochen vernichtet, teilt die Pfarrei mit. Der Empfangsdienst stehe den Gottesdienstbesuchern weiterhin hilfreich zur Seite.

Für die „KommMa!-Messe“ sonntags um 11 Uhr in der Pfarrkirche St. Peter und Paul gilt eine Sonderregelung. Wegen der Abstands- und Hygieneregeln dürfen nicht mehr als 25 von rund 100 Familien pro Sonntag kommen, damit in der Kirche auch noch einige Plätze für die Gemeinde bleiben. Die können aber nur vergeben werden, solange es noch freie Plätze gibt. Die Gottesdienstbesucher werden gebeten, der Pfarrei ihre Erfahrungen mit dem neuen Verfahren ohne telefonischen Anmeldung mitzuteilen.

(RP)