Neue Planungen für das Freibad Kapbusch in Hückelhoven-Brachelen

Beratung im Sportausschuss Hückelhoven : Freibad Kapbusch wird modernisiert

Der Naturbadesee am Kapbusch in Brachelen soll umgestaltet werden. Sportausschuss beriet darüber im Hückelhovener Rathaus.

Seit Anfang September sind die Neubaupläne für das Brachelener Freibad am Kapbusch offiziell, im Zuge derer sich die Stadt dem Gastronomievorhaben eines Investors anschließt und das Naturseebad durch die Modernisierung wieder attraktiver machen möchte. Der Kultur-, Sport- und Städtepartnerschaftsausschuss der Stadt Hückelhoven legte nun eine Beschlussvorlage vor, die die künftige Durchführung des Freibadbetriebs nach den Umbauten betrifft, voraussichtlich also ab der Freibadsaison 2020. Der Ausschuss empfahl die Organisation des Badebetriebs nach entsprechenden Vorgaben.

Zunächst sollen der bisherige Fahrradstellplatz und der mobile Kassenbereich, der so allein aus Arbeitsschutz- und sicherheitstechnischen Gründen spätestens seit der diesjährigen Badesaison nicht mehr tragbar sei, aufgelöst werden. Mit Hilfe eines Investors soll im neugebauten Gebäude direkt am See zum einen ein hochwertiger Gastronomiebereich entstehen, der sowohl für Gäste des Freibads als auch von Außerhalb geöffnet ist. Zudem sollen im städtischen Gebäudeteil neue Duschen, Umkleiden und WCs entstehen. Außerdem wird die Kasse in einen Raum innerhalb des Gebäudes verlagert, der nebenbei auch als Personal- und Sanitätsraum genutzt werden soll. Ein neu gepflasterter Zuweg soll vom neu gestalteten und begrünten Eingangsbereich bis zum Gebäude führen. Links von dem Weg wird der neue Fahrradstellplatz entstehen, rechts wird ein Zaun das Freibadgelände sichern.

Der Kiosk, der nur den Badegästen zugänglich ist, soll zunächst neben dem neuen Gastronomieangebot weiter betrieben werden. Das alte Toilettenhaus bleibt vorerst bestehen.

Der Freibadbereich am Brachelener Kapbusch wird künftig insgesamt kleiner ausfallen, da der jetzige Liegebereich links der neu geplanten Wege ersatzlos wegfallen wird. Die Erfahrung zeige aber, dass der verbleibende Liegebereich auch an Spitzentagen für die erwarteten Besucherzahlen mehr als ausreichen wird. Als zusätzliche Schattenspender werden im kommenden Jahr noch rund zehn Bäume auf dem hinteren Teil der Liegewiese gepflanzt. Die derzeitigen Planungen wurden bereits in der Sitzung des Bau- und Umweltausschusses sowie in der Ratssitzung und im Hauptausschuss beschlossen. Die Beschlussvorlage wurde einstimmig angenommen.