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Naturaktion in Erkelenz: Peter Härtling Schule pflanzt Gemüse und Blumen

Naturaktion in Erkelenz : Peter Härtling Schule pflanzt Gemüse und Blumen

Die Kinder bepflanzen in Geneiken eine Gartenparzelle. Dazu gibt es eine Sonnenblumenaktion. Damit soll mehr Bewusstsein für Pflanzen und Tiere geschaffen werden.

Mehr Verbindung zur und Bewusstsein für die Natur schaffen – das wird auch in Erkelenzer Grundschulen immer wichtiger. Die Franziskusschule etwa nimmt in Houverath an dem Projekt „Gemüseackerdemie“ teil. Die Peter Härtling Schule hat nun ebenfalls Kostenpflichtiger Inhalt einen kleinen Nutzgarten auf dem Feld von Frank Wilms in Geneiken. Fortan werden die OGS-Kinder am Teilstandort Schwanenberg dort einmal pro Woche mit Lehrerin Elena Jakobs auf ihre Ackerparzelle gehen, die Pflanzen gießen und Unkraut jäten. Schon im Juni wollen die Kinder dann das erste Gemüse ernten.

„Wir freuen uns alle, dass wir an dieser Aktion teilnehmen dürfen, dass Frank Wilms an die Schule gedacht und sie einbezogen hat“, sagt Schulleiterin Monika Natrup. Angegossen haben einige Kinder die Pflanzen bei der Einweihung bereits.

Es ist nicht die einzige Kooperation der Peter Härtling Schule: Künftig wird sie auch Kostenpflichtiger Inhalt mit der Erkelenzer Bürgerinitiative „Heimat blüht auf“ zusammenarbeiten. Man wolle den Kindern auch in Zeiten des Wechselunterrichts „eine abwechslungsreiche Aktion im Sachunterricht ermöglichen und ihnen dabei die Natur noch etwas näher bringen“, sagt Monika Natrup. Aktuell läuft eine Sonnenblumenpflanzaktion. Dazu bekommt jedes Kind ein Töpfchen mit Erde, in die Sonnenblumen gesät werden.

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Im Laufe der kommenden Wochen beobachten die Kinder die wachsenden Pflanzen. Sind diese groß genug, sollen sie in Blühfeldern in Gerderath und Schwanenberg oder auf dem Schulgelände eingepflanzt werden. Vor dem Teilstandort der Schule in Schwanenberg wird mit Hilfe von Freunden der Schule, die sich bei „Heimat blüht auf“ engagieren, ein kleines Blühfeld angelegt. Dort befindet sich auch ein Insektenhotel, das in Kombination mit den Wildblumen eine Heimat für Insekten bieten wird. „Die Kinder erleben so von der Einsaat an, dass die schönen, gelben Blumen nicht nur eine Nahrungsquelle für Biene, Hummel und Co sind, sondern auch im Herbst Vögeln Futter bieten“, sagt Natrup.

(RP)