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Musikverein Erkelenz gastierte mit Adventskonzert in der Sparkasse

Adventskonzert des Musikvereins Erkelenz : Besinnliche Klänge in der Sparkasse

Der Städtische Musikverein war mit seinem traditionellen Adventskonzert erneut in der Sparkasse zu Gast. Vor ausverkauftem Saal spielten die Musiker zum Ende ihres Jubiläumsjahres ein vorweihnachtliches Potpourri.

„Es ist das i-Tüpfelchen auf dem Programm unseres Jubiläumsjahres“, sagte Karl-Heinz Wawrzinek, Vorsitzender des Städtischen Musikvereins Erkelenz. An der Seite von Filialleiter Kristian Lanske eröffnete er mit diesen Worten das traditionelle Adventskonzert des Musikvereins, das im Foyer der Erkelenzer Kreissparkasse erneut einen festlichen Rahmen gefunden hatte. „Das ausverkaufte Haus bestätigt uns wieder einmal, dass diese Zusammenarbeit gut ankommt“, fügte Lanske an.

Der Städtische Musikverein feierte in diesem Jahr sein 190-jähriges Bestehen und blickte stolz auf unzählige erfolgreiche Konzerte zurück, vor allem aber auf die Nachwuchsarbeit, die den Musikverein seit jeher ausgezeichnet hat. Die über 60 Musiker auf der Bühne luden ihr Publikum unter der Leitung von Dirigent Thomas Lindt dazu ein, die Hektik zurücklassen, sich mit der Musik zu entspannen und sich gemeinsam auf die Weihnachtszeit einzustimmen.

Dazu präsentierten sie ein stimmungsvolles Potpourri an neuen Musikstücken, allen voran die klanggewaltige Dankesode an die Elemente „Fanfare – The Benefaction from Sky and Mother Earth“ aus der Feder des japanischen Komponisten Satoshi Yagisawa. Mit der majestätischen „Choralia“ von Bert Appermont bedankten sie sich symbolisch bei den Vereinsmitgliedern, deren Engagement den Musikverein über fast zwei Jahrhunderte hinweg bis in die Gegenwart getragen hat.

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Dieses Engagement und der Antrieb zu kunstvollen Leistungen entstamme laut Lindt aus dem menschlichen Bedürfnis heraus, ein Zeichen zu setzen und „Hunger“ auf mehr als die Grundbedürfnisse zu haben. Genauso sei die Mondlandung ein Beispiel für das Streben und die Träume der Menschheit – nach dieser Überleitung begeisterte das Blasorchester ihre Zuhörer mit „Apollo 11“ von Otto M. Schwarz, dessen Komposition die Mondmission von 1969 vom Start bis zur Landung musikalisch nachempfindet.

Nachdem die letzten Töne des symphonischen Sagengedichts „Cassiopeia“ von Carlos Marques verklungen waren, traten Benedikt Diegmann und Jens Raterink gemeinsam mit den Musikerinnen Christin Otto, Friedlinde Ullmann sowie Valerie und Frauke Wilms vor das Publikum und stimmten die erste Strophe zu „Kein schöner Land in dieser Zeit“ an. Ihrem Gesang folgte die instrumentale Darbietung der traditionellen Melodie nach einem Arrangement von Gerald Oswald. „Das Werk hat viele kammermusikalische Merkmale und ist somit für ein Blasorchester schwierig zu spielen. Ich muss aber sagen: Das war traumhaft“, lobte Thomas Lindt seine Musiker im Anschluss.

Die mittelalterlich anmutenden Klänge der „Variations on Scarborough Fair“ läuteten den besinnlichen Teil des Konzertabends ein, der das Publikum unter anderem mit den bekannten Klängen des Weihnachtsklassikers „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ in eine adventliche Stimmung versetzte. Mit „Still, still, still“ und dem Medley „Merry Christmas, Everyone!“ endete das vorweihnachtliche Konzert – und damit auch die letzte Veranstaltung des Jubiläumsjahres, das 190 Jahre musikalische Geschichte zelebrierte.