Zwölf Menschen wurden verletzt Schwere Unfälle in Erkelenz

Erkelenz · Ein Lkw mit Gefahrgut ist beim Abbiegen mit einem Kleinbus kollidiert. Auch an anderer Stelle hat es im Stadtgebiet gekracht. Viel zu tun für Polizei und Rettungskräfte.

 Der Kleinbus blieb auf der Seite liegen.

Der Kleinbus blieb auf der Seite liegen.

Foto: Uwe Heldens

Bei einem schweren Unfall auf der L19 in Erkelenz sind am frühen Dienstagabend mehrere Menschen verletzt worden. Nach ersten Erkenntnissen kollidierte ein Lastwagen, der Gasflaschen und anderes Gefahrgut geladen hatte, beim Abbiegen von der B57 in Richtung Gerderath mit einem Kleinbus, in dem behinderte Menschen saßen. Es kam zum Zusammenstoß mit nicht unerheblicher Geschwindigkeit, bei dem der Bus umkippte, einige Meter über die Straße rutschte und schließlich auf der Seite zum Liegen kam. Bei dem Unfall wurden insgesamt sieben Menschen verletzt, teils sogar schwer. Zwei Personen wurden schwerer verletzt in eines der umliegenden Krankenhäuser gebracht, drei weitere wurden leicht verletzt in die Kliniken gebracht. Eine weitere Person war in dem Kleinbus eingeklemmt worden und musste aus dem stark beschädigten Fahrzeug befreit werden. Auch ein Rettungshubschrauber musste zum Transport der Verletzten angefordert werden, die eingeklemmte Person wurde mit dem Hubschrauber zu einer Klinik nach Aachen gebracht. Lebensgefahr bestehe bei den verletzten Menschen allerdings nicht, bestätigt die Polizei. Zahlreiche Rettungswagen, Feuerwehrleute sowie Polizisten waren im Einsatz. Andere Fahrzeuge waren an dem Unfall nicht beteiligt. Der Lkw wurde durch die Kollision stark beschädigt. Am Kleinbus entstand vermutlich Totalschaden. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden.

Die Straße war noch bis in die Abendstunden gesperrt, es lief die umfangreiche Unfallaufnahme seitens der Polizei, wie der Einsatzleiter bestätigt. Die Beamten setzten dabei Drohnen ein, die Fotos von der Unfallstelle machen. Nachdem die Polizisten ihre Arbeit abgeschlossen hatten, musste der Straßenabschnitt noch gereinigt werden, auch neue Straßenschilder werden benötigt. Im Laufe des Abends wurde die Straße wieder freigegeben.

Gegen 17.50 Uhr ereignete sich auf der Krefelder Straße unmittelbar vor der Shell-Tankstelle ein Auffahrunfall, bei dem drei Autos beteiligt waren. Eine 79-jährige Frau aus Erkelenz fuhr auf einen Skoda auf, der verkehrsbedingt gebremst hatte. Dieser wurde durch die Wucht des Zusammenstoßes auf einen vorausfahrenden Toyota aufgeschoben. Der 41-jährige Toyotafahrer sowie die 38-jährige Beifahrerin des Skoda wurden durch den Unfall schwer verletzt und mit Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht.

Der 41 Jahre alte Fahrer des Skoda sowie zwei Kinder, die sich im Fahrzeug befanden, wurden zu Kontrolluntersuchungen ebenfalls in eine Klinik gebracht. Die 79-jährige Erkelenzerin blieb derweil unverletzt. Ihr Fahrzeug war allerdings nicht mehr fahrbereit und wurde abgeschleppt. Die Krefelder Straße war in Fahrtrichtung Aachener Straße während der Unfallaufnahme für rund anderthalb Stunden gesperrt.

Nahezu zeitgleich hat es auch in Keyenberg einen Verkehrsunfall gegeben. Dort blieben die Beteiligten glücklicherweise unverletzt.

(cpas/mwi)