Mehr Kindergartenplätze in Erkelenz bauen und Schulleiterwechsel in Wegberg

Worte zur Woche : Bildungslandschaft in Bewegung

Erkelenz kann weiterhin allen Kindern, die drei Jahre und älter sind, einen Kita-Platz anbieten. Um den laut Prognose steigenden Bedarf in Zukunft decken zu können, muss jedoch weiter gebaut werden.

Weit über dem nordrhein-westfälischen Durchschnitt liegt die Stadt bei der Betreuung von Kindern unter drei Jahren. Allerdings wissen die Verantwortlichen im Rathaus, dass die Betreuungsquote von 57 Prozent ebenfalls weiter steigen wird. Erwartet werden 70 Prozent, eine Entwicklung, die eng mit dem wachsenden Fachkräftemangel einhergehen dürfte. Indes stellt sich die Frage, woher das Personal kommen soll, denn auch in diesem Bereich wird der Mangel größer. Langsam auch in Erkelenz, wie Erster Beigeordneter Hans-Heiner Gotzen im Jugendhilfeausschuss einräumte. Es scheint, als müssten landesweit neue Konzepte gefunden werden.

Personal war auch das Thema der Woche in Wegberg. An den drei weiterführenden Schulen sind gleich zwei Leiterstellen freigeworden. Das Gymnasium und die Hauptschule suchen Nachfolger für Christoph Scholz, der an die benachbarte Realschule wechselte, und für Barbara Tillmanns, die jetzt bei der Schulaufsicht der Bezirksregierung Köln arbeitet. Dem Schulstandort Wegberg ist zu wünschen, dass die Vakanzen kurz bleiben. Immerhin ist die Schullandschaft auch ansonsten in Bewegung. Denn das war das zweite Thema der Woche in der Bildungspolitik: Für die Hauptschule wird ein Auslastungsproblem erwartet, das deren Existenz zwar nicht gefährdet, aber ein Konzept zur Zusammenarbeit mit den zwei anderen Hauptschulen im Kreisgebiet sinnvoll erscheinen lässt.

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