Erkelenz: Mehr erleben bei der Musiknacht

Erkelenz: Mehr erleben bei der Musiknacht

Mit einem verschlankten Konzept will die vierte Erkelenzer Musiknacht den Besuchern die Möglichkeit bieten, alle Konzertangebote wahrnehmen zu können. Musik wird es mehr als fünf Stunden an acht Orten in Erkelenz geben.

Einen Abend voller Musik gibt es auch 2018 wieder in Erkelenz - zum vierten Mal in Folge wird am Freitag vor Pfingsten, dieses Jahr am 18. Mai, zur Musiknacht eingeladen, die von heimischen Ensembles gestaltet wird. "Erneut wollen wir mit dem Erlös die Flüchtlingshilfe in unserer Stadt unterstützen", kündigt Initiator Fred Feiter an, der gemeinsam mit der Stadt Erkelenz und der Kultur GmbH jedoch das Konzept angepasst hat: "Wir haben drei Veranstaltungsorte herausgenommen und wollen damit dem Wunsch der Besucher Rechnung tragen, die Musiknacht schlanker zu gestalten, so dass sie alle Angebote wahrnehmen können."

An acht Orten in der Erkelenzer Innenstadt wird am Freitag, 18. Mai, ab 18.30 Uhr Musik zu erleben sein. Jede Gruppe tritt mindestens 45 Minuten auf. Eröffnet wird die Musiknacht auf dem Vorplatz der Kreissparkasse, wo eine Stunde lang die Reverends spielen, und das bei freiem Eintritt. Für alle folgenden Programmpunkte wird ein zehn Euro teueres Ticket benötigt. Warum es sich lohnt, dieses Geld zu investieren, erläutern die Veranstalter und deren Sponsoren: Die Besucher erleben mehr als fünf Stunden Livemusik, helfen in Erkelenz lebenden Flüchtlingen, und ihnen werden an diesem Abend einige Besonderheiten geboten.

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"In der Stadthalle tritt die WestBigBand mit Markus Forg auf", der Hofsänger der Erkelenzer Karnevalsgesellschaft ist, berichtet Christoph Stolzenberger von der Kultur GmbH. Zudem wird dort der Gospelchor "rejoiSing" zu erleben sein, der einen Teil seines Programms gemeinsam mit der WestBigBand bestreiten will. Alexander Pankov, ein weltbekannter Akkordeonist, tritt in St. Lambertus auf, während "Hier geht was!" mit Arnold Küsters aus Mönchengladbach im Alten Rathaus "Blues mit niederrheinischem Dialekt" bieten wird, kündigt Feiter an. Weitere Künstler sind WassenJazz, der Chor Augenblick und zum Abschluss in den Räumen der Kreissparkasse an der Kölner Straße die Band "Miss She and the Coconuts". Einen Programmpunkt legt Feiter den Besuchern der Musiknacht besonders an Herzen, weil dabei "zusammentrifft, wofür die Veranstaltung steht: In der evangelischen Kirche tritt Aghani auf, eine Gruppe für und mit syrischen, türkischen und irakischen Flüchtlingsmusikern aus unserer Region." Geleitet wird diese von Agnes Erkens.

"Wenn ein inspirativer Geist wie Fred Feiter und so viele Musiker zusammenkommen, wird Großartiges bewirkt", stellt Bürgermeister Peter Jansen sowohl in der Rückschau auf die vergangenen drei Musiknächte als auch vorausschauend auf den 18. Mai fest. Und Hans-Heiner Gotzen, Erster Beigeordneter und zugleich Geschäftsführer der Kultur GmbH, blickt sogar noch etwas weiter: "Nach der vierten Musiknacht soll es noch weiter gehen."

(spe)