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Erkelenzer Land: Lenzen: Koalition sorgt für mehr Sicherheit

Erkelenzer Land : Lenzen: Koalition sorgt für mehr Sicherheit

Rot-Grün hat viel zu spät auf Herausforderungen bei Kriminalität reagiert, meint der FDP-Abgeordnete.

Nachdem die Grünen Landrat Stephan Pusch und das Land NRW aufgefordert haben, mehr Polizei für die Umsiedlerorte zur Verfügung zu stellen, weist der Heinsberger FDP-Landtagsabgeordnete Stefan Lenzen Vorwürfe gegen die NRW-Regierungskoalition zurück: "Ausgerechnet die Grünen fordern mehr Polizei vom Land. Sieben Jahre waren sie in Nordrhein-Westfalen an der Regierung. Dabei sind die personellen Engpässe Ergebnis verfehlter rot-grüner Personalpolitik bei der Polizei."

Viel zu spät sei von Rot-Grün auf die Herausforderungen bei Kriminalität und Verbrechen in NRW reagiert worden, meint Lenzen. Die schwarz-gelbe NRW-Koalition, die seit Juni 2017 im Amt ist, habe dagegen noch im letzten Jahr die Einstellungszahlen der Kommissarsanwärter von 2000 auf 2300 erhöht und über sechs Millionen Euro zusätzlich für die Anschaffung von Ausrüstung bereitgestellt. "Im aktuellen Haushalt investiert Schwarz-Gelb sogar 170 Millionen mehr in die innere Sicherheit. Dies wird auch zu einer Stärkung in Erkelenz führen", teilt Lenzen mit.

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Neben der Erhöhung der Einstellungszahlen bei den Kommissarsanwärtern seien bereits im vergangenen Jahr 100 zusätzliche Polizeiverwaltungsassistenten eingestellt worden. Ab diesem Jahr sollen jährlich weitere 500 folgen. "Damit entlasten wir unsere Polizisten von zeitraubender Bürokratie und geben ihnen mehr Zeit für Ihre Kernaufgaben."

Dazu zählt laut Lenzen auch der Schutz der Bürgerinnen und Bürger in den Umsiedlerorten. Straftaten müssten verfolgt werden und Konsequenzen haben. Dafür müsse die Politik die personellen und technischen Ressourcen zur Verfügung stellen. "Erst mit dem Regierungswechsel im letzten Jahr konnten wir in den Bereichen Innere Sicherheit und Justiz entsprechende Trendwenden setzen. Hätte rot-grün früher gehandelt, bräuchten die Grünen in Erkelenz heute keine Forderungen in Richtung Kreis und Land zu stellen", sagt der FDP-Landtagsabgeordnete.

(RP)