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Kreis Heinsberg: Apotheker warnen weiter vor Corona​

Impfen, testen, Maske tragen : Apotheker warnen weiter vor Corona

Die Pandemie macht keine Pause. Impfungen, Tests und Maske tragen seien wichtig. Jörg Haßiepen, Pressesprecher der Apotheker im Kreis Heinsberg, klärt auf.

Sommer in NRW bedeutet zumeist hohe Temperaturen, Open Air Veranstaltungen und für viele auch der große Jahresurlaub. Dass die Corona-Pandemie da nur bedingt in den Kram passt, ist nur allzu nachvollziehbar. Doch auch wenn es sich alle anders erhofft hatten, so begleitet uns das Virus auch in diesen Tagen – mehr noch: die Corona-Fallzahlen steigen. Daher raten die Apotheker im Kreis Heinsberg, den Infektionsschutz zu verstärken und nicht zu vernachlässigen. „Es sind vor allem drei Maßnahmen, die wichtig bleiben: Impfen, testen und in Innenräumen weiterhin eine Maske tragen. Damit schützt man sich und andere am besten“, erläutert Jörg Haßiepen, Pressesprecher der Apotheker im Kreis Heinsberg.

Der wirksamste Schutz gegen eine Corona-Infektion, schwere Verläufe und Long-Covid sei nach wie vor die Corona-Impfung im Impfzentrum, in der Hausarztpraxis oder der Apotheke. Alle Erwachsenen sollten zumindest drei Corona-Impfungen haben. Über 70-jährige sollten eine vierte Impfung bekommen, um optimal geschützt zu sein.

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Neben der Impfmöglichkeit sollten nach wie vor auch die von zahlreichen Apotheken angebotenen kostenfreien Corona-Bürgertests verantwortungsvoll genutzt werden. Über die Plattform www.testen-in-nrw.de kann die nächstgelegene Test-Apotheke ermittelt werden. Die Tests bieten eine zusätzliche Sicherheit bei Kontakten mit anderen Menschen. So sei bei einem negativen Test die Wahrscheinlichkeit sehr gering, andere Menschen anstecken zu können. Ferner empfehlen die Apotheker das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes. Dies sei besonders in geschlossenen Räumen ratsam. Doch auch im Freien, wo Abstände nicht eingehalten werden können, senke eine Maske das Risiko.

„Wir sollten der Corona-Sommerwelle nicht sorglos und ohne Gegenmaßnahmen begegnen. Das Virus ist noch da und wird durch die neuen Omikron-Subtypen BA.4 und BA.5 noch schneller übertragen. Daneben ist auch die Sterblichkeit nach wie vor hoch und das Risiko, an Long-Covid zu erkranken, ist noch immer gegeben und nicht zu unterschätzen“, erklärt Apotheker Jörg Haßiepen.

(mwi)