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Erkelenz: Kommunen am Tagebaurand streben Zweckverband an

Erkelenz : Kommunen am Tagebaurand streben Zweckverband an

Die Städte Erkelenz, Mönchengladbach sowie die Gemeinden Jüchen und Titz wollen einen informellen Planungsverband gründen, um für die von den Tagebaufolgen betroffenen Region nachhaltige Konzepte ohne kommunale Grenzen zu entwickeln.

Als übergeordnete Ziele sollen die Aufstellung eines Masterplans für die Region erarbeitet sowie langfristig die Gründung eines interkommunalen Zweckverbandes angestrebt werden.

Getroffen haben sich nun bei einer Auftaktveranstaltung in den Räumen der Kreissparkasse in Erkelenz rund 50 Mitglieder der Räte aller vier Kommunen, um über das Vorhaben zu diskutieren und den für Ende 2014 vorgesehenen politischen Beschluss vorzubereiten. Eingeladen waren zudem Vertreter der Region Köln-Bonn sowie der Innovationsregion Rheinisches Revier (IRR), der Aachener Stiftung Kathy-Beys und des Tagebaubetreibers RWE Power.

Die Vertreter der Städte Erkelenz, Mönchengladbach sowie der Gemeinden Jüchen und Titz hatten sich im Januar 2013 erstmals zu einem Austausch getroffen, um Probleme der Tagebaurandbereiche zu besprechen. Am 15. Januar dieses Jahres 2014 erklärten die (Ober-) Bürgermeister der vier Kommunen, dass sie eine interkommunale Zusammenarbeit anstreben, um eine zukunftsfähige Entwicklung der Region trotz der Beeinträchtigungen durch den Tagebau zu erreichen.

Bei der Auftaktveranstaltung jetzt betonte der Erkelenzer Bürgermeister Peter Jansen: "Durch die Auswirkungen des Tagebaus schränken sich die Möglichkeiten der Entwicklung der betroffenen Kommunen ein." Jahrzehnte lang müssten die Kommunen mit stetigen Veränderungen zurechtkommen. "Im Verbund können wir aber auch die Chance nutzen, nachbarschaftlich gemeinsam für die Region Zukunft aktiv zu gestalten."

(RP)