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Kommentar zur Schließung des Hofladens Buscherhof in Erkelenz

Ende des Hofladens Buscherhof in Erkelenz : An die Diebe: Danke für nichts!

Der Hofladen Buscherhof in Erkelenz zieht die Reißleine, weil er zu oft bestohlen und betrogen wurde. Viele Menschen scheinen das Prinzip so gar nicht verstanden zu haben.

Am Ende waren es dann doch zu viele, die das Prinzip eines Hofladens so gar nicht verstanden haben. Selbstbedienung ja, aber die Ware dann bitte auch ehrlich bezahlen. Eigentlich sehr einfach. Vor allem, wenn der Service von Hofladen-Betreibern so groß ist, dass die Kunden zu jeder Zeit einkaufen können, ist der Wert eines Hofladens nicht hoch genug zu schätzen.

Kostenpflichtiger Inhalt Im Hofladen Buscherhof in Erkelenz ist leider nun Schluss. Der Weg ist bitter für alle ehrlichen Kunden, jedoch sind die Gründe der Betreiber nur allzu gut nachzuvollziehen. Niemand wird gerne bestohlen und betrogen. Und niemand muss das ertragen müssen. Die Täter, die glauben, sich einfach bedienen zu können, sind klar zu verurteilen. Ihr Verhalten ist in höchstem Maß asozial. Da gibt es Menschen, die hart dafür arbeiten, dass in Hofläden zu fairen Preisen regionale Produkte angeboten werden können. Viele Menschen schätzen das – zum Glück. Die, die das nicht tun, sind noch nicht mal zu bedauern, denn über sie und ihr Verhalten kann man nur noch den Kopf schütteln. Wegen ihnen wird der Gesellschaft ein sehr wichtiges und ein für das Klima äußerst nachhaltiges Angebot genommen. Danke für nichts, ihr Diebe und Betrüger!

anke.backhaus@rheinische-post.de