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Kirchengemeinde verteilt 500 Hoffnungsträger-Armbänder

Evangelische Kirchengemeinde Lövenich : Kirchengemeinde verteilt 500 Hoffnungs-Armbänder

In der Evangelischen Kirchengemeinde Lövenich sind jeden Sonntag Ehrenamtliche unterwegs und bringen einen Segen an die Haustür. „Wenn die Menschen nicht zur Kirche kommen können, kommt die Kirche eben zu ihnen“, sagt Pfarrerin Friederike Lambrich.

Das Presbyterium der Kirchengemeinde hatte im Winter den „Haustürsegen“ ins Leben gerufen.

 „Wenn die Menschen nicht zur Kirche kommen können, kommt die Kirche eben zu ihnen“, sagt Pfarrerin Friederike Lambrich.
„Wenn die Menschen nicht zur Kirche kommen können, kommt die Kirche eben zu ihnen“, sagt Pfarrerin Friederike Lambrich. Foto: Ruth Klapproth

Inzwischen hat sich das Team vergrößert. Wer in den Orten Baal, Gevelsdorf, Granterath, Hetzerath, Holzweiler, Hottorf, Katzem, Kleinbouslar, Lövenich und Ralshoven wohnt, kann sich für den Haustürsegen jede Woche im Gemeindebüro anmelden. Es kommt dann sonntags jemand zu den Gläubigen, bringt eine Kerze mit und ein bisschen Zeit für eine Andacht an der Haus- oder Wohnungstür. In der Kirchengemeinde werden bis Ostern 500 Armbänder mit der Aufschrift „Hoffnungsträger*in“ verteilt. Sie bestehen aus abbaubarem Papier und enthalten Blumensamen. Erhältlich sind sie im Gemeindebüro oder beim Haustürsegen.

In Baal, Hetzerath, Lövenich und Katzem hängt jeden Sonntag „die Tüte zum Sonntag“ aus mit einer Andacht und einer Überraschung. Und auf der Internetseite der Gemeinde kann man jede Woche einen anderen „Ohrenschmaus“ hören – Orgelmusik aus der Hofkirche, Worte aus der Bibel und Gedanken aus dem Leben.

(RP)