Tagebau-Ortschaft Keyenberg Entwidmung von Kirche sorgt für Unmut

Erkelenz · Diese Nachricht trifft die Gläubigen völlig unvorbereitet: Mit einem Hochamt am 21. März soll die Kirche in Keyenberg am Tagebaurand entwidmet werden. Parallel dazu ist eine Protestveranstaltung geplant.

Nur noch zwei Monate, dann soll die katholische Kirche Heilig Kreuz in Keyenberg entwidmet werden. Die Nachricht löste einen Sturm der Empörung aus.

Nur noch zwei Monate, dann soll die katholische Kirche Heilig Kreuz in Keyenberg entwidmet werden. Die Nachricht löste einen Sturm der Empörung aus.

Foto: dpa/Caroline Seidel

Die Heilig-Kreuz-Kirche in Keyenberg soll am Sonntag, 21. März, in einem feierlichen Hochamt entwidmet werden. Die entsprechende Ankündigung machte die Pfarrei Christkönig in diesen Tagen in einem Schreiben an Vertreter verschiedener Vereine und Gruppierungen, die in Beziehungen zur Kirche und der religiösen Arbeit standen. „Ein weiterer schmerzlicher Schritt im Rahmen der Umsiedlung muss gegangen werden“, heißt es in dem Schreiben. „Da wir unsere Glocken in die neue Kapelle mitnehmen möchten, müssen diese in naher Zukunft herabgelassen werden. Sie werden dann in einer Firma an der Aufhängung überarbeitet, gereinigt und alsdann werden sie ihren neuen Platz im Turm der Petruskapelle finden.“