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Kein Rosenmontagszug im Jahr 2021 in Erkelenz

EKG sagt alle Veranstaltungen der Session 2020/21 ab : Kein „Zoch“ in Erkelenz

Die Erkelenzer Karnevalsgesellschaft (EKG) sagt wegen Corona alle öffentlichen Karnevalsveranstaltungen der Session 2020/2021 und den Rosenmontagszug ab.

Wegen der Auswirkungen der Corona-Pandemie hat sich die Erkelenzer Karnevalsgesellschaft 1832 (EKG) dazu entschlossen, alle öffentlichen Termine und den Rosenmontagszug für die Session 2020/2021 abzusagen. „Diese Entscheidung hat sich der Vorstand der Erkelenzer Karnevalsgesellschaft nicht leicht gemacht“, teilt Ute Mackenstein von der EKG mit.

Beim so genannten Karnevals-Gipfel hatten sich die Karnevals-Komittees der Städte Düsseldorf, Köln, Bonn und Aachen mit der Landesregierung am vergangenen Freitag in der Düsseldorfer Staatskanzlei auf eine weitgehende Reduzierung der Brauchtumsveranstaltungen in diesem Winter verständigt. So werden keine großen Umzüge stattfinden und die Karnevalssession 2020/21 wurde damit wegen der Corona-Pandemie weitgehend abgesagt.

Nach langen Telefonaten, vielen Diskussionen mit benachbarten und befreundeten Karnevalsvereinen, mit Künstlern und innerhalb der Erkelenzer Karnevalsgesellschaft 1832 habe der Vorstand der Gesellschaft nun auch entschieden, alle öffentlichen Veranstaltungen und den Rosenmontagszug in der Session 2020/2021 abzusagen, heißt es in der Pressemitteilung der EKG. „Wir haben bis zuletzt gehofft, aber müssen nun leider diese Entscheidung treffen“, erklärt Ute Mackenstein. Die Vorstandsmitglieder hätten keine Möglichkeit gesehen, in der derzeitigen Situation mit gutem Gewissen Karneval zu feiern und damit die Gesundheit seiner Mitglieder und die seiner Gäste und auftretenden Künstler zu gefährden. Bislang hatte die EKG lediglich die Veranstaltungen bis Ende des Jahres 2020 abgesagt, nun ist klar, dass alle öffentlichen Veranstaltungen und der Rosenmontagszug der Session 2020/2021 ausfallen werden.

In der Pressemitteilung der EKG heißt es weiter, dass auch darüber nachgedacht worden sei, alternative Veranstaltungen ins Leben zu rufen. Dazu könne und wolle der Vorstand aber noch nichts sagen, da sich die Verordnungen und Hygienevorschriften in Zeiten von Corona so schnell ändern, dass man das nur sehr kurzfristig planen könne.