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Initiative "Kirche im Dorf lassen" sendet Unterschriftenliste nach Rom

Appell aus Erkelenz : Kirchenerhalt – Unterschriften an Vatikan geschickt

Die Initiative „Kirchen im Dorf lassen“ hat 3829 Unterschriften gesammelt von Personen, die sich für den Erhalt der Kirchen im Rheinischen Revier und gegen den Abriss für den Braunkohlenabbau aussprechen.

Diese sind jetzt nach Rom geschickt worden.

In den vom Tagebau bedrohten Dörfern stehen noch fünf katholische Kirchen. Anwohner verfassten mit Unterstützung mehrerer kirchlicher Gruppen einen Appell an die Bischöfe, die Kirchen zu erhalten. Ihr Versuch, gesammelte Unterschriften an die Bischöfe in Aachen und Köln zu übergeben, sei mehrfach gescheitert, hatte die Initiative kürzlich erklärt und angekündigt, den Vatikan einschalten zu wollen. Anlässlich der vom Papst einberufenen Amazonassynode in Rom fand in Düren eine „Klimasynode von unten“ statt. In deren Abschlusserklärung wurden der Appell und die Unterschriftenlisten nach Rom verschickt. „Wir senden sie an die Amazonassynode, in der Hoffnung, dass unser Anliegen Gehör findet und zumindest noch die Entwidmung der Kirchen verhindert werden kann“, berichtet Antje Pistel in einer Pressemitteilung, Anwohnerin aus Holzweiler und bei „Kirchen im Dorf lassen“, engagiert.

(spe)