Startschuss für Ingrain 15-Millionen-Euro-Projekt im Kreis Heinsberg

Kreis Heinsberg · Die Bundesregierung investiert im Kreis Heinsberg viel Geld in das Modellprojekt Ingrain. Welche Akteure vor Ort hinter der Idee stecken und wie sie für nachhaltigere, biobasierte Produktionsketten in der Region sorgen wollen.

Die Landwirtschaft soll durch das Projekt effizienter mit der Textil- und Lebensmittelindustrie im Kreis Heinsberg verknüpft werden. 
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Die Landwirtschaft soll durch das Projekt effizienter mit der Textil- und Lebensmittelindustrie im Kreis Heinsberg verknüpft werden. foto: dpa

Foto: dpa/Hauke-Christian Dittrich

Kaum eine Region in NRW ist vom Wandel in der Energie-Infrastruktur so stark betroffen wie der Kreis Heinsberg. Nach dem Aus des Steinkohle-Abbaus in den 90er Jahren in Hückelhoven ist es in diesem Jahrzehnt der Braunkohleabbau, der Landschaft und Menschen einschneidend prägt. Der Kreis Heinsberg fordert daher seit Jahren, dass er auch bei den Strukturwandel-Milliarden, die Bund und Land für die Wirtschaft in der Region bereitstellen, in besonderer Weise berücksichtigt werden muss. Nachdem eine Forschungseinrichtung für nachhaltige Landwirtschaft in Erkelenz zwar kommend wird, aber noch auf sich warten lässt, meldet die Kreis-Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG) für ein weiteres Projekt nun den Startschuss: Der Bund stellt bis zu 15 Millionen Euro für das Projekt „Ingrain“ zur Verfügung.