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In Erkelenz, Wassenberg und Wegberg halten sich Kunden an neue Regel mit Alltagsmasken

Maskenpflicht im Erkelenzer Land : Kunden halten sich an neue Vorgaben

Seit Montag gilt in NRW in Geschäften eine Maskenpflicht. Im Erkelenzer Land berichten die Inhaber der Geschäfte von verständnisvollen Kunden und klaren Regeln zum Infektionsschutz.

Seit Montag dürfen Kunden nur noch mit Alltagsmasken in die Geschäfte, um dort etwas einzukaufen. Zudem dürfen jetzt unter Auflagen auch Geschäfte öffnen, die über mehr als 800 Quadratmeter Verkaufsfläche verfügen.

Im Kaufhaus Martini in Erkelenz ist mittlerweile neben dem Erdgeschoss nun auch ein kleiner Teil des Untergeschosses für die Kunden geöffnet. Jedoch ist die Anzahl der Kunden streng beschränkt. „Wir haben am Eingang einen Ständer mit roten Taschen aufgestellt. Jeder Kunde muss eine solche Tasche mitführen. Ist keine Tasche mehr verfügbar, kann kein weiterer Kunde ins Geschäft kommen“, heißt es bei Martini. Pfeile auf dem Boden sollen sinnvolle Laufwege durch den Laden aufzeigen.

Von guten Erfahrungen spricht auch Günter Klaßen, Marktleiter bei Edeka Endt in Wegberg. „Obwohl wir bei 2700 Quadratmetern 270 Kunden in den Laden lassen dürften, belassen wir es bei maximal 130 Kunden. Ebenso viele Einkaufswagen stehen zur Verfügung. Wie es bereits klar ist, muss jeder, der einaufen möchte, einen Einkaufswagen mitführen, um Abstand wahren zu können.“

In Wassenberg-Myhl ist Marcel Giesen der stellvertretende Marktleiter im Rewe-Markt an der Brabanter Straße. Er berichtet davon, dass die Mitarbeiter des Hauses allesamt mit Masken ausgestattet worden sind. Weiterhin bestätigt Giesen das, was auch vom Kaufhaus Martini und von Edeka Endt zu hören war: „Unsere Kunden zeigen großes Verständnis für die neuen Regelungen, dass sie also nur noch mit dem Mund-Nase-Schutz einkaufen dürfen. Damit gibt es am ersten Tag der so genannten Maskenpflicht keine nennenswerten Schwierigkeiten. Unsere Mitarbeiter haben lediglich einen Kunden angetroffen, der den Markt zunächst ohne Schutz betreten hat. Nachdem er von unseren Mitarbeitern darauf aufmerksam gemacht worden ist, nahm alles seinen korrekten Lauf.“

Auch bei Rewe in Myhl ist die Anzahl der Kunden, die sich gleichzeitig im Verkaufsraum aufhalten dürfen, streng beschränkt.