In Erkelenz Planungen für neuen Skatepark gestartet

Erkelenz · Wie die neue Anlage aussehen wird, können die Nutzer mitentscheiden. So können sie ihre Bedürfnisse und Wünsche bestmöglich einbringen.

 Die Jugendlichen entscheiden mit, wie der Skatepark aussieht.

Die Jugendlichen entscheiden mit, wie der Skatepark aussieht.

Foto: Stadt Erkelenz

(RP) Die Skaterszene in Erkelenz ist lebendig. Das zeigte sich auch am vergangenen Wochenende, wo auf der Anlage am Adam-Stegerwald-Hof ein Contest stattfand, der Teil eines kreisweiten Wettbewerbs ist. Demnächst ziehen die Skater allerdings um, die Planungen für den Neubau des Skateparks auf dem Ascheplatz des Willy-Stein-Stadions gehen nun in die intensive Phase. Dabei sollen alle mitreden, die hier künftig mit Skateboards, Scootern, BMX-Rädern oder Inlineskates unterwegs sein wollen. Etwa 30 Jugendliche und junge Erwachsene haben das erste Angebot dazu angenommen und ihre Wünsche und Ideen geäußert.

Wie die neue Anlage aussehen könnte, dürfen die Nutzerinnen und Nutzer selbst mitentscheiden. Zusammen mit dem Architekturbüro Landskate aus Köln fand die erste Runde des Beteiligungsverfahrens vor Ort statt. Dadurch erhielten die Teilnehmer einen Eindruck von der Fläche und konnten miteinander ins Gespräch kommen. Auch Verantwortliche der Stadt Erkelenz waren dabei, als das Architekturbüro die Rahmenbedingungen umriss, um die Vorstellungen für den neuen Skatepark in Szene zu setzen.

Im Anschluss an dieses erste Beteiligungstreffen erstellen die Architekten nun einen Entwurf für den neuen Skatepark, in den die geäußerten Ideen mit einfließen. Ein realistisches und modernes Konzept wird bei einem zweiten Termin in etwa sechs bis acht Wochen vorgestellt und kann dann noch weiter ausgearbeitet werden. Ziel ist es, den neuen Skatepark so zu gestalten, dass die Interessen der verschiedenen Nutzergruppen berücksichtigt werden, wie die Stadtverwaltung mitteilt.

Geplant ist, die Planungen für den neuen Skatepark noch in diesem Jahr abzuschließen, sodass 2023 ein reibungsloser Übergang in die Bauphase stattfinden kann. Der alte Skatepark ist mittlerweile baufällig geworden, er bleibt bis zur Eröffnung der neuen Anlage bestehen. Damit soll allen Nutzerinnen und Nutzern die Möglichkeit gegeben werden, weiter zu üben.

(RP)
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