Houverath und Hetzerath Zwei neue Baugebiete auf den Weg gebracht

Erkelenz · Die Erkelenzer Ortsteile Houverath und Hetzerath sollen wachsen. Im Stadtentwicklungsausschuss stimmte für die Pläne, mit denen insgesamt 36 neue Baugrundstücke entstehen.

 36 Häuser sollen gebaut werden.

36 Häuser sollen gebaut werden.

Foto: Ruth Klapproth

(RP) Der Ausschuss für Stadtentwicklung hat in seiner Sitzung in dieser Woche neue Baugebiete in Houverath und Hetzerath auf den Weg gebracht. Es soll nördlich der Straße Houverather Heide entstehen. Das Gebiet schließt östlich bereits an bebautes Gebiet an. Etwa zwölf Baugrundstücke sollen dort entstehen, die bauliche Nutzung soll sich am Bestand orientieren. Die Fläche von 0,98 Hektar ist über die Straße Houverather Heide bereits erschlossen. Der Ausschuss hat die Aufstellung eines Bebauungsplans beschlossen und die Stadtverwaltung beauftragt, einen Bebauungsplanentwurf zu erarbeiten. Der Bezirksausschuss Golkrath wird am Entwurf beteiligt und die Öffentlichkeit erhält die Gelegenheit, sich zum Entwurf zu äußern.

In Hetzerath bestehen vereinzelte Baulücken. Da sie sich jedoch ausschließlich in Privateigentum befinden, können sie für die Entwicklung zu Wohnbauland nicht herangezogen werden, teilt die Stadtverwaltung mit. Deshalb solle der nördliche Ortsrand „behutsam“ weiterentwickelt werden. Im Flächennutzungsplan sind an der Straße Im Hühnerfelde bereits Wohnbauflächen vorgesehen. Diese sollen um eine derzeit für die Landwirtschaft vorgesehene Fläche erweitert werden. Insgesamt sollen so rund 1,8 Hektar und etwa 24 Baugrundstücke zur Verfügung stehen. Der Ausschuss hat die Verwaltung beauftragt, die Änderung des Flächennutzungsplans zu erarbeiten. Gleichzeitig soll ein Bebauungsplan für das Gebiet aufgestellt werden. In beiden Verfahren erhält die Öffentlichkeit Gelegenheit, sich zu den Entwürfen zu äußern. Der Bezirksausschuss Granterath/Hetzerath wird ebenfalls beteiligt.

Mit der Änderung des Flächennutzungsplans und der Erstellung von Bebauungsplänen werden die planerischen Voraussetzungen zur Entwicklung der Wohngebiete geschaffen. Bis die Flächen tatsächlich bebaut werden können, kann es aufgrund von gesetzlichen Vorgaben noch zwei bis drei Jahre dauern. Über die Grundstücks- und Entwicklungsgesellschaft der Stadt Erkelenz können sich Interessierte jetzt auf Interessentenlisten setzen lassen.

(RP)
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