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Heimatverein in Erkelenz plant wieder Veranstaltungen

Konzerte und Wanderungen : Heimatverein in Erkelenz plant wieder Aktivitäten

Nach langen Monaten freut der Heimatverein sich ab Juli wieder auf ein Programm. Auch die im vergangenen Jahr ausgefallene 100-Jahr-Feier soll im Oktober nachgeholt werden.

(RP) Vorsichtig will auch der Heimatverein der Erkelenzer Lande wieder mit den ersten Veranstaltungen beginnen. „Die ersten Überlegungen für Aktivitäten werden angestellt“, sagt der Vorsitzende Günther Merkens. So sei geplant, dass ab Juli wieder Wanderungen stattfinden, auch einige Ausstellungs- und Tagesfahrten, etwa zur Signac-Ausstellung nach Köln, Dürer-Ausstellung in Aachen und Luther-Ausstellung in Worms sind geplant. Nach wie vor im Programm ist die Fahrt „Advent an der Romantischen Straße - Dinkelsbühl, Nördlingen, Augsburg“  vom 2. bis 5. Dezember. Durchgeführt werden die Fahrten unter Beachtung der jeweils geltenden Corona-Regeln.

Der Cornelius-Burgh-Chor probt unter Einhaltung der Schutzvorschriften wieder und bereitet zur Zeit das Serenadenkonzert am 28. August auf der Burg in Erkelenz vor. Geprobt wird auch für die geplante Veranstaltung am Tag der Deutschen Einheit. An diesem Tag will der Heimatverein die im vergangenen Jahr ausgefallene Feier zum 100-jährigen Bestehen nachholen. Jetzt hofft der Heimatverein, an diesem Tage Mitglieder und Freunde zu begrüßen. „Einige Überraschungen für die Gäste sind geplant“, sagt Günter Merkens.

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Drei Konzerte, die eigentlich im vergangenen Jahr stattfinden sollten, sind jetzt neu terminiert: Ars Choralis Cölln mit  „Musik rund um Jerusalem“ sollen am 23. Oktober in der Erkelenzer Stadthalle auftreten. Das Uniorchester Köln mit dem Konzert Nr. 61 a (Violinkonzert in der Klavierfassung) von Beethoven sowie der Kammermusikverein Con brio Hückelhoven spielen am 31. Oktober in der Aula Hückelhoven. Anette Maiburg und Reinhold Richter mit „Flöte und Orgel“ am treten am 12. Dezember in der Evangelischen Kirche in Erkelenz auf.

Durch die Pandemie nicht beeinflusst, ist das Virtuelle Museum weiterhin sehr aktiv. Dort sind wieder mehrere interessante Beiträge veröffentlicht worden, etwa zu den Gutshöfen in der Erkelenzer Börde. Über Jahrhunderte war das Gebiet um Erkelenz landwirtschaftlich geprägt. Der Lößboden der Erkelenzer Börde versprach hohe Erträge. Kein Wunder, dass sich gerade in einem solchen Gebiet viele Gutshöfe finden.

Neben der permanenten Erweiterung des Virtuellen Museums ist die Liveschaltung des vom NRW-Heimatministerium mitfinanzierten Projekts „Heimat spielerisch entdecken“ spätestens im Juli vorgesehen. Geplant ist, mittels QR-Codes an bestimmten Gebäuden in Erkelenz die entsprechenden Informationen im Virtuellen Museum abrufen zu können. Falls die Pandemie-Lage zulässt, soll zudem im Herbst wieder ein Erkelenzer Museumsgespräch stattfinden.