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Haus Hohenbusch in Erkelenz-Hetzerath: Kräutergarten öffnet am 6. Juni

Haus Hohenbusch in Erkelenz-Hetzerath : Kräutergarten öffnet am 6. Juni

Das Areal am Herrenhaus von Haus Hohenbusch ist als Blinden- und Duftgarten konzipiert. Die Eröffnung wird wegen der Corona-Pandemie verschoben.

Der neu angelegte Kräutergarten auf Hohenbusch wird am 6. Juni eröffnet und nicht wie geplant Anfang Mai. Ursprünglich sollte die Eröffnung in Verbindung mit dem „Erkelenzer Fahrradfrühling“ und einem großen Fest stattfinden, dies ist coronabedingt jedoch nicht möglich.

Gemeinsam mit der Stadt Erkelenz hatte der Förderverein Hohenbusch in den letzten Monaten zunächst die Tiefbauarbeiten und dann die Gestaltung des neuen als Blinden- und Duftgarten angelegten Areals hinter dem Herrenhaus vorangetrieben. Entlang der rückwärtigen Fassade des Herrenhauses wurde ein barrierefreier Weg zwischen der Terrasse des Klostercafés und dem am östlichen Ende des Hauses befindlichen „Odiliabrunnen“ angelegt.

Nachdem die ersten Arbeiten von Fachfirmen unter der Aufsicht des Grünflächenamtes und des Bauamtes der Stadt Erkelenz umgesetzt worden waren, legten die ehrenamtlichen Kräfte des Fördervereins bei der Gestaltung der Kräuterbeete tüchtig Hand an. „Um auch hier die geltende Verordnung einzuhalten, haben wir uns jeweils nur mit drei bis vier Personen zur Gartenarbeit getroffen“, erklärt Frank Körfer, Vorsitzender des Fördervereins Haus Hohenbusch.

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Die Informationstafeln im Kräutergarten wurden in Zusammenarbeit mit der deutschen Blindenstudienanstalt in Marburg entworfen und produziert. Sie sind zusätzlich in Brailleschrift gestaltet und so für sehende und sehbehinderte Menschen lesbar.

Stolz sind die Aktiven im Förderverein auf die vielfältige Unterstützung. Neben dem Kreiswasserwerk Heinsberg und dem Lionsclub Selfkant spendeten das Klinkerwerk Gillrath und das Architekturbüro J+J Viethen aus Erkelenz beachtliche Geldsummen. Bürgermeister Stephan Muckel freut sich: „Das private Engagement und natürlich auch die öffentlichen Gelder sind sehr gut angelegt in die Entwicklung und Verschönerung unseres historischen Schatzes. Denn als solches kann Haus Hohenbusch ganz sicher bezeichnet werden.“

Bis zur Eröffnung und „als Vorfreude auf den bald fertig angelegten Kräutergarten“ empfiehlt Nicole Stoffels vom Erkelenzer Stadtmarketing die Broschüre „Haus Hohenbusch – Natur im Klosterpark erleben“ und das Infoblatt zum Kräutergarten, in dem alle 36 Heilpflanzen vorgestellt werden. Erhältlich sind die Informationsschriften im Rathaus, auf Haus Hohenbusch und bei der Touristinfo Heinsberger Land in Heinsberg sowie digital unter www.erkelenz.de/tourismus-kultur-sport-freizeit/haus-hohenbusch

(RP)