Mit großem Trampolin Gerderath hat einen neuen Spielplatz

Gerderath · An der Vossemer Straße in Gerderath steht jetzt ein moderner Spielplatz. Vor allem ein so großes Trampolin gibt es so an kaum einem anderen Ort.

 Gute Stimmung trotz Regen: Der Spielplatz an der Vossemer Straße in Gerderath ist offiziell eröffnet.

Gute Stimmung trotz Regen: Der Spielplatz an der Vossemer Straße in Gerderath ist offiziell eröffnet.

Foto: Klara Redlich

Der Gerderather Spielplatz auf der Vossemer Straße, der seit 2021 in Planung war, ist jetzt offiziell an die Nutzer übergeben und eingesegnet. Während die Kinder den neuen Spielplatz bei einer kleinen Feierstunde am Freitag bereits fleißig erkundeten, begrüßte Bürgermeister Stephan Muckel alle herzlich, insbesondere aber die spielenden Kinder, und bedankte sich bei allen Beteiligten, die den Spielplatz ermöglicht haben – die Stadtjugendpflegerin Katharina Lüke, Eltern, die beteiligten Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen im Rathaus und natürlich die Gerderather Dorfgemeinschaft.

Der neue Spielplatz ist schon jetzt beliebt, selbst nach dem Unwetter tollten die Kinder fröhlich herum und sprangen durch die Pfützen. Der Platz begeistert mit vielfältigen neuen Spiel- und Klettermöglichkeiten, die den verschiedenen Altersgruppen angepasst sind. Bis auf die Doppelschaukel, die einen neuen Platz erlangt hat, und die Wipptiere ist alles von Grund auf erneuert worden. Nachdem die neue Spielkombinationsanlage und die Wippe bereits in 2023 aufgebaut wurden, folgten der Sandkasten und das Trampolin im darauffolgendem Jahr.

Mithilfe der 60.000 Euro Investitionskosten konnte auch der dunkelgrüne Doppelstabmattenzaun den alten ablösen. Auch René Steiner, Grünen-Ratsherr aus Gerderath, zeigt sich zufrieden: „Ich bin unendlich glücklich, dass wir hier in zwei Jahren aus der ehemaligen Sandwüste ein Maximum für die Kinder herausgeholt haben.“ Denn besonders das teure Trampolin kann man sich nicht für jeden Standort leisten, jedoch gibt es „etwas so Besonderes auch für einen so besonderen Spielplatz“, meinte Bürgermeister Muckel.

Anschließend übernahmen die Pfarrerin Anke Neubauer-Krauß von der evangelischen Kirchengemeinde Erkelenz und die Gemeindereferentin Petra Woelfer von der katholischen Pfarrgemeinde Christkönig die Einsegnung des Spielplatzes. Petra Woelfer erklärte zunächst die Bedeutsamkeit der Kinder, denn „Große können von ihnen lernen“, und dass Spielplätze nicht nur wichtig fürs Zusammenleben seien, sondern auch Orte der Begegnung darstellen, für Kinder als auch für deren Eltern, die sich in ähnlichen Lebenssituationen befinden und sich gegenseitig stärken können.

Nachdem der Spielplatz sowie die Kinder mit Weihwasser gesegnet worden waren, damit auch „der gesprochene Segen sichtbar wird“, so Woelfer, wurde das rote Band, welches quer über das neue Klettergerüst gespannt wurde, von Muckel gemeinsam mit den Kindern durchgeschnitten und der Spielplatz somit offiziell eröffnet. Abschließend rannten alle Kinder zum hupenden Eiswagen, der ebenfalls von der Stadt Erkelenz für den besonderen Eröffnungstag finanziert wurde.

(klr)