Fußballfans zu Gast im Pastoratshof beim "Rudelgucken"

„Rudelgucken“ in Schwanenberg : Fußballfans während der WM im Pastoratshof

Die evangelische Kirchengemeinde Schwanenberg bekommt wieder „Fußballfieber“. Mit Partnern lädt sie zum „Rudelgucken“.

Als die Fußball-Welt 2006 zu Gast in Deutschland war, fing alles an. Und ist zu einer Erfolgsgeschichte geworden. Damit hat der Schwanenberger Pfarrer Robin Banerjee also allen Grund, das „Rudelgucken“ im Pastoratshof fortzusetzen.

Morgen, Sonntag, 17. Juni, geht es also los, wenn die deutsche Fußball-Nationalmannschaft gegen Mexiko als Titelverteidiger in das WM-Abenteuer in Russland startet. In Schwanenberg ist alles dazu vorbereitet. Mittlerweile ist ein gutes Team gebildet, das sich auf viele fußballbegeisterte Besucher freut. Robin Banerjee sagt: „Wir sind heute vier Gruppen. Das sind der Turnverein Schwanenberg, der SV Schwanenberg, die Marktschänke und die evangelische Gemeinde Schwanenberg. Jeder hat seinen bestimmten Bereich, damit auch ein guter Ablauf gewährleistet ist.“

Mindestens drei Spiele werden in Schwanenberg zu sehen sein. Deutschland spielt in Gruppe F an diesen Terminen: Sonntag, 17. Juni, 17 Uhr, der erste Gegner in Moskau ist Mexiko, weiter geht es am Samstag, 23. Juni, 20 Uhr, mit dem Spiel gegen Schweden, das in Sotschi ausgetragen wird. Das letzte deutsche Gruppenspiel wird am Mittwoch, 27. Juni, 16 Uhr angepfiffen. Der Gegner in Kasan ist Südkorea. „Wir wollen aber natürlich so viele Spiele wie möglich zeigen – am liebsten sieben“, hoffen Banerjee und das große Organisantionsteam in Schwanenberg. Die Entscheidung über ein Fortsetzen des „Rudelguckens“ fällt nach der Vorrunde – je nachdem, wie Deutschland im Turnier abschneidet.

Jeweils eine Stunde vor Spielbeginn ist Einlass, der Eintritt ist frei. Wer schon mal da war, der weiß, dass im Pastoratshof immer eine grandiose Stimmung tobt, wenn Public Viewing angesagt ist. Die Leinwand ist übrigens 2,40 x 3,20 Meter groß. Und: Selbst wenn das Wetter schlecht sein sollte, dürfte man in Schwanenberg gelassen mit den Schultern zucken. „Wir haben ja zum zweiten Mal ein Dach. Damit sind wir komplett im Trockenen“, so Robin Banerjee, der den Fußballfans empfiehlt, einfach mit dem Fahrrad zum Pastoratshof zu kommen.

Getränke wie auch Speisen werden beim „Rudelgucken“ in Schwanenberg zu zivilen Preisen angeboten.