Feuerwehrgerätehaus in Keyenberg (neu) soll bis 2021 fertig sein

Bauausschuss tagte im Erkelenzer Rathaus : Feuerwehrgerätehaus in Keyenberg (neu) soll bis 2021 fertig sein

Das Feuerwehrgerätehaus in Keyenberg (neu) dient auch der Löschgruppe Borschemich.

Angrenzend an die Sportanlagen und optisch ineinander übergehend soll im Umsiedlerort Keyenberg, Kuckum, Ober- und Unterwestrich und Berverath das Feuerwehrgerätehaus Keyenberg (neu) entstehen. Den Baubeschluss fasste der Bauausschuss im Rathaus. Baubeginn soll im Frühjahr 2020 sein, das Bauende ist für Ende 2021 vorgesehen.

Bei einem zunächst geringeren Raumprogramm waren Baukosten in Höhe von 990.000 Euro veranschlagt, die nun vorgelegte Kostenberechnung geht von einem Betrag von 1,25 Millionen Euro aus. Wegen der benachbarten Sportanlagen werden Synergieeffekte genutzt, indem es beispielsweise eine zusammenhängende Haustechnik geben soll. Auf dem gemeinsamen Grundstück werde die Löschgruppe aber trotzdem separat sein und auch über eine eigene Zufahrt zum Gerätehaus verfügen. Zunächst ging die Verwaltung von einem Raumbedarf für drei Löschfahrzeuge aus mit entsprechenden Umkleideräumen, Nebenräumen und einer Werkstatt. Ferner sollten nach den Wünschen der Freiwilligen Feuerwehr ein Schulungsraum mit Teeküche vorgesehen werden. Während der Planungsphase regte die Feuerwehr aufgrund der laufenden Planungen am Brandschutzbedarfsplan an, den Standort zum Schwerpunktstandort auszubauen und Raum für ein viertes Fahrzeug mit entsprechenden Kapazitäten der Umkleiden vorzusehen. Nunmehr soll das Feuerwehrgerätehaus nicht nur die Löschgruppen Keyenberg und Kuckum, sondern auch die von Borschemich aufnehmen.

Die vom Erkelenzer Architektenbüro Viethen vorgestellten Baupläne fanden große Zustimmung, zumal der Technische Beigeordnete Ansgar Lurweg betonte, dass bei allen Gebäuden für den Sport und für die Wehr auf die Nutzung fossiler Brennstoffe verzichtet werden soll. Geothermie, Solaranlagen und Photovoltaik sollen zum Einsatz kommen. Auf eine architektonische Feinheit wollten die Architekten nicht verzichten, um aus der reinen, die Funktion betonende Bauweise des Gerätehauses auszubrechen. Der großzügig verglaste Schulungsraum ist ein wenig versetzt.