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Feuerwehr Erkelenz nach Regen im Einsatz

Schwerpunkt in Gerderath : Feuerwehr nach Regen im Einsatz

Am Sonntagnachmittag, 4. Juli, gingen in der Leitstelle immer mehr Anrufe aus Gerderath ein. Nach den Regenfällen verzeichnete die Feuerwehr knapp 60 Einsätze dort. Auch die B 221n war mal wieder betroffen. Bis zum Abend waren die Einsätze noch nicht abgeschlossen.

Nur wenige Minuten nach der ersten Alarmierung erfolgte auch schon die Alarmstufenerhöhung für Gerderath: Knapp 60 Einsätze am Sonntag verzeichnete Helmut van der Beek, Leiter der Erkelenzer Feuerwehr, nur für den größten Erkelenzer Ortsteil, in dem die Feuerwehr mit vollgelaufenen Kellern und überschwemmten Straßen zu tun bekam.

In der Wache in Erkelenz ließ van der Beek so auch schnell die Einsatzzentrale (FEZ, am Sonntag von van der Beek und seinem Stellvertreter Patrik Pistel geführt) einrichten, von der aus auch die IuK-Einheit (Information und Kommunikation) eingesetzt war. Im Gerätehaus Gerderath an der Florianstraße arbeitete die Abschnittsführungsstelle unter der Leitung von Ingo Rolfs, Zugführer des Zuges 2 der Feuerwehr der Stadt Erkelenz.

„Es hat viel und auch länger geregnet, danach kamen Blitz und Donner – dann ging in Gerderath auch schon die Post ab“, sagte Helmut van der Beek, der sich aus früheren Zeiten noch gut an zahlreiche Wassereinsätze in Gerderath erinnern kann – damals gab es in Gerderath aber noch nicht den Kanal, den es heute dort gibt.

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Zusätzlich betroffen war auch die Landstraße 19, auf der Helmut van der Beek viele von Bäumen abgebrochene Äste ausgemacht hatte.

In Gerderath im Einsatz waren die Löscheinheiten Erkelenz, Gerderath, Gerderhahn, Golkrath-Matzerath, Schwanenberg, Hetzerath und Kückhoven. Die Kückhovener Einheit rückte mit dem Gerätewagen Löschwasserrückhaltung aus, weil auf diesem Fahrzeug viele Pumpen vorhanden sind.

Doch nicht nur im Stadtgebiet Erkelenz, auch die Bundesstraße 221n machte erneut Probleme wegen Überflutungen. Gesperrt werden musste indes die Straße zwischen Altmyhl und Gerderath.

Die Einsätze waren am Sonntagabend noch nicht beendet.