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Fest in Immerath​: Erkelenz dankt den Ehrenamtlern​

Fest in Immerath : Erkelenz dankt den Ehrenamtlern

Beim ersten Ehrenamtstag der Stadt gab es Auszeichnungen für Theo Görtz, Günther Merkens und Günter Wallrafen. Die Feier soll eine neue Tradition werden.

Als „stille Helden“ wirken sie oft im Hintergrund, engagieren sich regelmäßig und über viele Jahre, um anderen Menschen zu helfen. Jetzt sagte Bürgermeister Stephan Muckel Dank, als er rund 60 Ehrenamtler aus dem gesamten Stadtgebiet in den Immerather Kaisersaal einlud.

Bei Currywurst, Bamischeiben und Pulled-Pork-Brötchen wurde zusammen mit den Mitgliedern des Erkelenzer Stadtrats, den sachkundigen Bürgern, Führungskräften der Feuerwehr, Schülerlotsen und den Grünflächenpaten einige Stunden lang ausgelassen gefeiert. Dabei gab es eine besondere Premiere: Drei langjährige Ehrenamtler erhielten für ihren mindestens 25-jährigen Einsatz die neue Jubiläumsehrenamtskarte, die Rabatte oder vergünstigten Eintritt in städtische Einrichtungen wie zum Beispiel das Schwimmbad genauso beinhaltet wie die Ehrenamtskarte, die von jedem Erkelenzer Ehrenamtler beantragt werden kann, der bestimmte Voraussetzungen erfüllt.

Bereits seit 1980 ist Theo Görtz als Geschäftsführer des Heimatvereins der Erkelenzer Lande im Einsatz. Als langjähriger Hofmarschall der Erkelenzer Karnevalsgesellschaft (EKG) hat er sich im Bereich der Brauchtumspflege einen Namen gemacht. Für seine Verdienste um die deutsch-französische Freundschaft wurde Görtz sogar vor einigen Jahren zum Ehrenbürger der Partnerstadt Saint-James ernannt.

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Günther Merkens war bis 2021 Vorsitzender des Heimatvereins, musste aus gesundheitlichen Gründen absagen. Seine Auszeichnung nahm deshalb stellvertretend seine Nachfolgerin Rita Hündgen entgegen. Seit 1980 gehört Merkens dem Vorstand des Heimatvereins an. Er ist ebenfalls Ehrenbürger in Saint-James.

Als Ortsbeauftragter des Technischen Hilfswerks und früherer Präsident der Kückhovener Karnevalsgesellschaft, kurz KüKaGe, ist Günter Wallrafen vielen bekannt. „Eine Stadt besteht nicht nur aus Steinen, Häusern und Bäumen, sondern aus dem Miteinander der Menschen“, machte Bürgermeister Muckel in seiner Ansprache deutlich. Menschen seien das Fundament einer Stadt oder eines Dorfes. Das Team Öffentlichkeitsarbeit und er hätten die lange Corona-Zwangspause genutzt, um ein neues Konzept zu entwickeln, mit dem man sich künftig bei Ehrenamtlern bedanken wolle.

Dabei könne die Bevölkerung Personen für die Einladung zum Ehrenamtsfest vorschlagen. Mit der neuen Veranstaltung wolle man nicht nur bürgerschaftliches Engagement würdigen, sondern auch den hohen Stellenwert des Ehrenamtes in der Stadt dokumentieren und einen ungezwungenen Austausch untereinander fördern. Denn das Engagement für Mitmenschen, so der Verwaltungschef weiter, verdiene Respekt und höchste Anerkennung.