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Erkelenz: Fahrradweg nach Kückhoven kommt

Erkelenz : Fahrradweg nach Kückhoven kommt

Eine für Radfahrer nicht ungefährliche und für Fußgänger eigentlich nicht zu nutzende Verbindung soll so umgestaltet werden, dass beide Personengruppen diese künftig nutzen können: die Landstraße 19 von Erkelenz nach Kückhoven.

In Kückhoven leben 2300 Menschen, deren direkter Weg ins Zentrum von Erkelenz über die L 19 führt - für Fahrzeuge kein Problem, Fahrradfahrer und Spaziergänger hingegen müssen, um sicher unterwegs zu sein, andere, längere Wege nehmen. Nicole Stoffels vom Stadtmarketing der Stadt, deren Thema das fahrradfreundliche Erkelenz ist, und Gerlinde Quack vom Landesbetrieb Straßen NRW haben eine für Kückhoven positive Nachricht: Entlang der Landstraße wird ein 1,2 Kilometer langer kombinierter Fahrrad- und Gehweg angelegt. Profitieren werden von diesem mindestens auch die gut 700 Einwohner von Immerath sowie der Fahrradverkehr in Erkelenz im Allgemeinen.

Die Stadt Erkelenz hat gegenüber dem Landesbetrieb Straßen NRW sowie dem Finanzier, dem Regionalrat der Bezirksregierung Köln, längere Zeit auf die Gefährlichkeit der Strecke hingewiesen und Abhilfe gefordert. Jetzt sei das Signal gekommen, dass ein Geh- und Radweg bewilligt sei, berichtete Stoffels am Montagabend dem Arbeitskreis "ÖPNV und Verkehr" vom "Runden Tisch Erkelenz". Details zu Planung und möglichem Bautermin seien noch nicht bekannt.

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Jürgen Seeler, der Sprecher dieses Arbeitskreises, begrüßte aber allein schon diese grundsätzliche Neuigkeit: "Eine positive Nachricht. Hoffentlich wird der Weg im nächsten Jahr fertig." Dass das sogar denkbar sein könnte, erklärte Gerlinde Quack, Planerin beim Landesbetrieb Straßen NRW, gegenüber unserer Redaktion. Sie halte zumindest den Baubeginn im Jahr 2017 für möglich: "Die Maßnahme wird über das Radwege-Programm des Regionalrats finanziert und steht darin an Position eins." Umfangreich ist die Maßnahme außerdem nicht, was deren Umsetzung laut Quack erleichtert: "Die Landstraße 19 zwischen der L 354 in Erkelenz und der K 33 in Kückhoven hat einen überbreiten Querschnitt.

Vorgesehen ist, die Fahrbahn für die Autos auf der Fläche so zu verschieben, dass auf einer Straßenseite ausreichend Platz für einen zweieinhalb Meter breiten Fahrradweg entsteht, der durch einen Grünstreifen von der restlichen Fahrbahn abgetrennt ist. Einen solchen Trennstreifen können wir einfach aus der Fahrbahn herausschneiden und anschließend begrünen. Die heutigen befestigten Seitenstreifen würden dafür entfallen." Noch sind aber keine Detailplanungen vorgenommen worden, weshalb Quack zufolge auch noch nicht feststeht, ob es nötig ist, die Fahrbahndecke zu erneuern, oder ob es reicht, lediglich die Markierungen auf der Straße zu erneuern. Eingeplant seien jedenfalls 300.000 Euro für die Straßenbaumaßnahme zwischen Erkelenz und Kückhoven.

(spe)