1. NRW
  2. Städte
  3. Erkelenz

Erkelenzer Land: Maßnahmen gegen Eichenprozessionsspinner

Im Erkelenzer Land : Schädlingsraupen an Eichenbäumen werden bekämpft

Vorbeugende Maßnahmen gegen den Befall von Bäumen mit dem Eichenprozessionsspinner werden im Erkelenzer Land ab dem 27. April durchgeführt. Verkehrsteilnehmer müssen mit kurzen Beeinträchtigungen auf den Straßen rechnen.

Der Eichenprozessionsspinner gilt als Schädlingsraupe und bei Kontakt mit der menschlichen Haut kann es durch das Nesselgift der Haare zu Hautausschlägen mit intensivem Juckreiz kommen. Werden die giftigen Härchen eingeatmet, lösen sie Atemnot, Asthma-Anfälle oder einen lebensbedrohlichen allergischen Schock aus. Deshalb wird der Eichenprozessionsspinner an Eichenbäumen im Erkelenzer Land in den kommenden Wochen vorbeugend bekämpft. Verkehrsteilnehmer werden gebeten, auf entsprechend gekennzeichnete Einsatzfahrzeuge zu achten. In diesem Jahr werden 10.200 Eichenbäume entlang von Straßen und auf öffentlichen Grünflächen behandelt. Die Arbeiten starten nach Angaben des Kreises Heinsberg voraussichtlich am 27. April. Während der Besprühung der Eichenbäume in den hellen Tages- und Abendstunden (bis etwa 21 Uhr) müssen Verkehrsteilnehmer aufgrund der eingesetzten Sprühturbine kurzzeitig mit Beeinträchtigungen entlang der betroffenen Straßen rechnen.

(RP)