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Erkelenz will Teil der Leader-Region werden

Chancen für Entwicklung nutzen : Erkelenz will Teil der Leader-Region werden

Chancen für die ländliche Entwicklung – dafür steht das Programm „Leader“. Erkelenz ist in der Bewerbung für die neue Förderperiode als Erweiterung der Leader-Region „Rheinisches Revier an Inde und Rur“ dabei.

(RP) Die Stadt verspricht sich davon im Erfolgsfall zusätzliche Fördermittel, um Strukturwandelprojekte umsetzen zu können.

Bereits im Herbst 2021 hat sich die Leader-Region „Rheinisches Revier an Inde und Rur“ auf den Weg gemacht, sich für die Förderperiode 2023 bis 2027 um die Wiederanerkennung zu bewerben. Es handelt sich dabei um ein Programm der EU, der Name bezieht sich auf ein französisches Akronym, das auf deutsch etwa „Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft“ heißt.

Wie die Stadt Erkelenz mitteilt, sei schnell die Idee entstanden, sich mit den an den Tagebau Garzweiler grenzenden Ortsteilen der Region „Rheinisches Revier an Inde und Rur“ anzuschließen.

„Die Gemeinsamkeiten der vom Tagebau betroffenen Ortschaften sind offensichtlich. Durch den einstimmigen Beschluss des Stadtrats im Dezember vergangenen Jahres haben wir die Chance, künftig Mitglied der Leader-Region werden“, erklärt Bürgermeister Stephan Muckel. Bei erfolgreicher Bewerbung ergeben sich „viele Möglichkeiten und Chancen zur dörflichen Entwicklung, gerade der Tagebauranddörfer und auch der Umsiedlungsstandorte“, sagt Muckel.

Mit einer Entscheidung wird voraussichtlich bis Sommer dieses Jahres gerechnet.

(RP)