Erkelenz: Weihbischöfe Karl Borsch und Johannes Bündgens spenden Firmsakrament an St. Lambertus

Zwei Feiern in St. Lambertus in Erkelenz : 100 Mal das Sakrament der Firmung gespendet

Nach einem halben Jahr der Vorbereitung firmen Weihbischöfe junge Menschen der Pfarrei Christkönig.

Knapp 100 Jugendliche sowie einige Erwachsene erhalten in diesem Jahr von den Weihbischöfen Karl Borsch und Johannes Bündgens in Erkelenz das Sakrament der Firmung. Eine halbjährige Vorbereitungszeit ist nun abgeschlossen, in der sich die Jugendlichen in kleinen Gruppen, in einer besonderen Gottesdienstreihe, kleinen Aktionen und zum Teil bei der 72-Stunden-Aktion des BDKJ Aachen und des Bistums Aachen engagiert haben. Gemeindereferent Michael Kock, der für die Pfarrei Christkönig für diesen katechetischen Bereich verantwortlich ist, organisiert diese Aufgabe für alle katholischen Gemeinden stadtweit zentral.

In der Erkelenzer Pfarrei als der größten des Bistums Aachen gelingt diese „Größenordnung“ aufgrund der hohen Eigenverantwortlichkeit der ehrenamtlichen Katecheten hervorragend, berichtet Kock, nachdem die erste Gruppe am vergangenen Freitag gefirmt worden ist und bevor die zweite Gruppe am nächsten Samstag das Sakrament erhält. „Die Pfarrei Christkönig freut sich über dieses Firmteam sehr und dankt allen Frauen und Männern dieses Teams ausdrücklich. Denn die Zielgruppe der Jugendlichen ist eine sehr interessante und anspruchsvolle zugleich. Es gibt im Firmteam – nicht zuletzt bestärkt im Gespräch mit Weihbischof Karl Borsch – die Absicht, die Firmung und das Angebot der Vorbereitung grundsätzlich neu in den Blick zu nehmen“, schaut Michael Kock sowohl auf die vergangenen Monate zurück als auch auf die nächsten Jahre nach vorne.

Die Firmgotttesdienste in Erkelenz waren beziehungsweise sind überschrieben mit „wofür es sich lohnt ... das Haus zu verlassen“ und spielt auf das Pfingstereignis mit den Aposteln an, das in der Apostelgeschichte des Neuen Testaments der Bibel überliefert ist. „Das Motiv, etwas zu tun und etwas zu glauben, steckt dahinter. Und wenn ein Motiv stark genug ist, dann identifiziert der Mensch und ebenso der gläubige Mensch etwas als lohnend“, erklärt Kock. Die Berufungspastoral des Bistums Aachen habe einst aus diesem Gedanken eine Aktion und eine Postkartenserie gemacht: „So auch die Firmlinge dieses Jahr in Erkelenz.“

(spe)
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