Erkelenz: Volksbank plant neue SB-Filiale nach versuchter Automatensprengung

Neue SB-Filiale in Gerderath : Volksbank nach Sprengung an neuem Ort

Seit einer versuchten Automatensprengung an der Lauerstraße ist die SB-Filiale der Volksbank geschlossen. Im Herbst dieses Jahres soll sie an einem anderen Standort neu eröffnet werden.

Die Volksbank Mönchengladbach bereitet die Wiedereröffnung einer SB-Filiale am Standort Gerderath vor. Seitdem im Dezember versucht worden war, den Geldautomaten in der Selbstbedienungsfiliale an der Lauerstraße zu sprengen, ist dieser Stadtort geschlossen. Im Herbst, so hofft Vorstandsvorsitzender Veit Luxem, ist die Volksbank wieder vor Ort – jedoch an neuer Stelle.

Eine Anwohnerin hatte, es war wenige Tage vor dem Weihnachtsfest im vergangenen Jahr, nachts eine Explosion gehört, nach dem Rechten geschaut und daraufhin Feuerwehr und Polizei alarmiert. Das Bild, das sich ihr geboten hatte, bestand aus herausgedrückten Fenstern, zerfetzten Gardinen, Splittern quer über der Lauerstraße. Die Polizei stellte damals fest, dass die Zwischendecke im Vorraum der Bank infolge der Explosion herabgestürzt und auf den Geldautomaten gefallen war, wodurch die Täter offenbar nichts erbeuten konnten. Es entstand jedoch ein hoher Gebäudeschaden, hieß es seinerzeit.

„Dass keine Beute gemacht wurde“, bestätigt Veit Luxem jetzt noch einmal. „Nach der versuchten Sprengung haben wir lange überlegt, wie der Wiederaufbau erfolgen könnte. Klar war für uns, dass wir nicht aus Gerderath weg wollen. Derzeit haben wir einen Bauantrag bei der Stadt Erkelenz gestellt, um eine SB-Filiale am Parkplatz des nahegelegenen Rewe-Marktes errichten zu dürfen, worüber wir in Verhandlungen mit dem Besitzer und Rewe stehen.“ Dort könnte auf einer Fläche von 15 Quadratmetern ein neues Quartier für Geldausgabeautomat und Kontoauszugdrucker entstehen, so wie es das Angebot der Volksbank zuletzt in der Filiale in Gerderath gewesen war, die zum 1. November des Vorjahres geschlossen und in einen SB-Standort umgestaltet worden war. „Ich hoffe auf eine Realisierung noch innerhalb dieses Jahres, möglichst schon bis in den Herbst hinein“, erklärt Luxem auf Nachfrage unserer Redaktion.

Mehr von RP ONLINE