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Erkelenz: Verzögerung beim alten Amtsgericht, weitere Gespräche mit möglichen Investoren laufen

Erkelenz muss warten : Pläne für altes Amtsgericht – Ergebnisse nicht mehr in 2018

Was entsteht auf der Fläche des einstigen Amtsgerichts in Erkelenz? Ergebnisse wird es erst 2019 geben und nicht, wie geplant, bis zum Jahresende.

Das Areal des alten Amtsgerichts in Erkelenz soll eine neue Nutzung erfahren. Doch welche genau das sein wird, das ist noch nicht klar. Die beiden Eigentümer der Fläche, die Stadt Erkelenz und der Bau- und Liegenschaftsbetrieb des Landes Nordrhein-Westfalen, hatten sich zum Ziel gesetzt, nach einem dreistufigen Verfahren zum Jahresende ein Ergebnis zu der Frage präsentieren zu können, was dort einmal realisiert werden soll.

Ansgar Lurweg, der Technische Beigeordnete der Stadt Erkelenz, erklärte am Montag jedoch: „Derzeit laufen die Verhandlungen mit den Bietern noch, so dass der Zeitplan nicht gehalten werden kann.“ Mit einer Entscheidung rechnet er erst im ersten Quartal des nächsten Jahres.

Die Stadt und das Land wollen auf der 8000 Quadratmeter großen Fläche am Erkelenzer Bahnhof gemeinsam Platz zum einen für Einzelhandel, zum anderen für neues Wohnen schaffen. Zu dieser Idee waren bereits vor zwei Jahren Vorstudien angefertigt worden.

In diesem Jahr schließlich hatten sie ein dreistufiges Verfahren initiiert, an dem sich potenzielle Investoren beteiligen konnten. „Derzeit sprechen wir noch mit den Interessenten aus dem Bieterverfahren, das im November lief, über die weitere Ausgestaltung der Planung“, berichtete Lurweg auf Anfrage unserer Redaktion. „Gesprächsthemen sind vor allem die Anforderungsprofile, die von möglichen Nutzern aus dem Einzelhandel kommen, und wie diese in die Planung einfließen können.“

Die Politik ist über die Verzögerung informiert. Erst Anfang des neuen Jahres wird Lurweg das nächste Gespräch mit dem Bau- und Liegenschaftsbetrieb führen können, um die nächsten Schritte zu besprechen.