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Erkelenz: SPD zu sozialem Wohnungsbau

Kommunalpolitik in Erkelenz : Ausschuss soll Arbeit aufnehmen

Dabei geht es den Erkelenzer Sozialdemokraten um das Thema „sozialer Wohnraum“ in Erkelenz. Ein Lenkungsausschuss soll nun zügig die Arbeit aufnehmen.

Die SPD setzt sich für mehr sozialen Wohnraum in Erkelenz ein. Über den Stadtrat wurde der Weg für die Einrichtung eines Lenkungsausschusses eröffnet, der sich der Verbesserung des Angebots an Sozialwohnungen widmen soll. Die SPD erwartet angesichts des Bedarfs an sozialem Wohnraum, dass sich der Lenkungsausschuss zügig konstituiert und die Arbeit aufnimmt. Am Anfang sollen die Verwaltung, Ratsmitglieder und Wohnungsbauexperten die bisherigen „Handlungskonzepte Wohnen“ aus 2013 und 2017 bewerten und die Möglichkeiten prüfen, die die Stadt hat, sich für mehr sozialen Wohnraum einzusetzen. Das Ziel ist die Erstellung eines Sonderkonzepts im bestehenden „Handlungskonzept Wohnen“. Die Stadtverwaltung müsste sich dann danach richten.

Die Initiative der SPD wurde durch Ratsbeschluss einstimmig bestätigt und damit ein Schritt in eine Verbesserung der Lage für zielgruppengerechte Sozialwohnungen getan. Das heißt mehr Wohnungen zum Beispiel für bedürftige Familien, Single-Haushalte, Senioren, Flüchtlinge, Studierende oder auch Azubis. „Wir wollen ein zukunftsfähiges Angebot schaffen, dass mehr als bisher die eigenen städtischen Möglichkeiten nutzt und nicht nur mit den Fördermitteln des Landes spekuliert,“ erläutert Dieter Spalink das Ziel der SPD.

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Alternative und barrierefreie Wohneinheiten für ältere Menschen und Menschen mit Behinderung sollen auch Berücksichtigung finden. Darüber hinaus will sich die SPD auch dafür stark machen, die Grundstücksentwicklungsgesellschaft Erkelenz in eine „GEWE“ (Grundstücksentwicklungs- und Wohnungsbaugesellschaft Erkelenz) umzuwandeln. Damit könnte Erkelenz besser gezielt Wohnungsbau fördern, um den Bedarf an Wohnraum zu decken. Ein Sonderkonzept für sozialen Wohnraum kann der Öffentlichkeit die Probleme im Wohnungssektor transparent machen und die Bedeutung von sozialem Wohnen, neuen Wohnmodellen und der „Sozialen Stadt Erkelenz“ besser verdeutlichen. „Mit dem einstimmigen Beschluss zu unserer Initiative haben wir die Möglichkeit geschaffen, uns gezielt und gut auf die Zukunft vorzubereiten. Wir erwarten jetzt, dass sich der Lenkungsausschuss zügig konstituiert.“, resümiert Fraktionsvorsitzende Katharina Gläsmann den Vorstoß der SPD Erkelenz.

(RP)