Erkelenz: SPD schickt Katharina Gläsmann als Kandidatin um das Bürgermeisteramt ins Rennen

Bürgermeisterkandidatin Katharina Gläsmann : Erkelenz nachhaltig zukunftsfähig machen

Katharina Gläsmann, Ortsvereinsvorsitzende der SPD in Erkelenz, ist zur Bürgermeisterkandidatin ihrer Partei gewählt worden. Sie will sich unter anderem für ein verbessertes Radwegenetz einsetzen.

„Erkelenz gemeinsam mit den Bürgern bewegen“, hat sich die Ortsvereinsvorsitzende der SPD, Katharina Gläsmann, auf die Fahnen geschrieben. Im Beisein des Kreisvorsitzenden Norbert Spinrath wählten die Erkelenzer Sozialdemokraten Gläsmann offiziell zur Bürgermeisterkandidatin für die Kommunalwahlen am 13. September.

Die Krankenschwester, die seit neun Jahren in der stationären Altenhilfe arbeitet und 2017 ihre Weiterbildung zur medizinischen Pflegefachkraft abschloss, empfahl sich mit Angaben zu ihrer beruflichen und politischen Laufbahn und vor allem mit ihren politischen Zielen für das Vertrauen ihrer Parteigenossen.

Ein besonderes Anliegen sei es ihr, die Stadt Erkelenz nachhaltig zukunftsfähig und attraktiv zu machen. Mit dem auf lange Sicht ausgeglichenen Finanzhaushalt sei es möglich und nötig, die Ressourcen nicht zaghaft zu verwalten, sondern vielmehr die Weichen für eine lebenswerte Zukunft für alle Generationen zu stellen. Dabei lege sie vor allem Wert darauf, die Erkelenzer konsequent zu beteiligen: „Die SPD hat keine Angst vor der Meinung der Bürger, und so stehen wir als Partei weiter für eine breite Bürgerbeteiligung.“

Erkelenz könne in vielen Bereichen mehr tun, als nur den Status quo zu erhalten. So will sich Gläsmann im Rahmen des bestehenden Handlungskonzeptes „Erkelenz 2030“ weiterhin für die Neugestaltung von Plätzen und Parkanlagen und das Überdenken von Wegebeziehungen in der Innenstadt einsetzen, wozu auch ein Ausbau des Radwegenetzes und ein verbesserter ÖPNV gehörten.

Zu den weiteren Punkten, die sie angehen möchte, gehören zum einen der Mangel an bezahlbaren kleinen Wohnungen für junge und alte Menschen in Erkelenz, zum anderen eine Gesamtschule für die Stadt und eine Schullandschaft, die sich an die Bedürfnisse vor Ort anpasst. Zudem möchte sie besondere Energie in die Ausgestaltung von Dorfkonzepten für alle umliegenden Ortschaften stecken. Zu einem lebenswerten Umfeld zählen für sie unter anderem auch eine Pflegeberatungsstelle, ein Bürgerzentrum und ein gemeinsamer Einsatz für den Klimaschutz – mit Vorwürfen allein sei nichts zu erreichen, betonte Katharina Gläsmann.

Gläsmann, die im November 1995 mit 16 Jahren in die SPD eintrat und somit schon mehr als ihr halbes Leben lang Teil der Partei ist, wurde von den 19 Wahlberechtigten mit 15 positiven Stimmen und zwei Enthaltungen als Bürgermeisterkandidatin bestätigt.