Erkelenz: Spatenstich im Baugebiet Hinter Klüschgarten in Kückhoven

Symbolischer Spatenstich : Kückhoven wächst deutlich

Mehr als 60 Baugrundstücke entstehen im Kückhovener Baugebiet „Hinter Klüschgarten“. Nun erfolgte der symbolische Spatenstich. Dieses Baugebiet ist das größte nach dem Oerather Mühlenfeld. Die Nachfrage nach Bauland in Erkelenz bleibt hoch.

Rund sechs Jahre ist es nun her, dass die Stadt Erkelenz die Fläche erworben hat. „Es war die logische Reaktion auf die enorme Nachfrage, die immer noch ungebrochen hoch ist“, sagte der Erkelenzer Bürgermeister Peter Jansen, als er zum symbolischen Spatenstich bat, mit dem der Startschuss fiel, um in Kückhoven das Baugebiet „Hinter Klüschgarten“ nun Schritt für Schritt entstehen zu lassen. Rund 60 Baugrundstücke stehen bereit, die zwischen 400 und 600 Quadratmeter groß sein werden. Die Größe des Bebauungsplangebietes beträgt 48.402 Quadratmeter, davon circa 29.397 Quadratmeter Nettobauland.

Bürgermeister Peter Jansen betonte beim symbolischen Spatenstich die hohe Qualität, mit der Erkelenz als Wohnstandort punktet. „Vor allem zeigt sich: Nicht nur Erkelenz als Stadt ist gefragt, sondern auch die Erkelenzer Ortschaften – wie nun Kückhoven.“ Jansen lieferte dazu beeindruckende Zahlen, denn: Für die etwas mehr als 60 Grundstücke liegen der Grundstücks- und Entwicklungsgesellschaft der Stadt Erkelenz (GEE) satte 740 Bewerbungen vor. Viele Bewerber, so erläuterte es Thomas Rolfs von der GEE, stammten aus Ballungszentren wie Düsseldorf. „Viele Bewerber sehen sich die Preise an. Und da liegt Erkelenz gut im Rennen im Vergleich zu Städten wie Düsseldorf, weil dort das Bauland schlichtweg teurer ist. Zudem spielt die Infrastruktur für viele Bewerber eine entscheidende Rolle. Erkelenz ist gut angebunden an die Autobahn“, führte Rolfs weiter aus und beschrieb so die Erfahrungen der GEE, wenn es um Grundstücke geht.

Somit scheint es dabei zu bleiben: Erkelenz ist ein guter und beliebter Zuzugsort. Nach dem Oerather Mühlenfeld ist das Kückhovener Baugebiet „Hinter Klüschgarten“ das größte, das die Stadt Erkelenz derzeit für Bauwillige voranbringt. Ansgar Lurweg, der Technische Beigeordnete der Stadt Erkelenz und Geschäftsführer der Grundstücks- und Entwicklungsgesellschaft, sagte: „Die Lage ist so, dass die GEE keine Werbung zu machen braucht.“ Rund eine Million Euro habe die Stadt in das Kückhovener Baugebiet investiert. Lurweg sagte weiter, dass die Erschließungsarbeiten seit Februar laufen und bis August andauern sollen, so dass im Zeitraum September/Oktober die Grundstücke erschlossen sein sollen. Dann kann mit dem Bau der Häuser auch begonnen werden.

Auch die Baugebiete Im Peschfeld/Am Kammerbusch in Hetzerath, Meister-Gerhard-Straße in Gerderath und In Katzem/Hohlstraße/Zum Eichhof in Katzem nahm sich Bürgermeister Peter Jansen beim Spatenstich in Kückhoven vor. In Hetzerath, wo die Hausbauten im September beginnen können, sind knapp 30 Grundstücke erschlossen, 420 Bewerbungen lagen vor. Auf die zehn Baugrundtücke in Gerderath bewarben sich 240 Bauwillige, für die knapp 20 Grundstücke in Katzem verzeichnete die GEE 310 Bewerbungen. In Gerderath und Katzem kann ab sofort gebaut werden.

Angesprochen auf die sehr hohe Zahl der Bewerbungen sagte Thomas Rolfs (GEE): „Teilweise liegen die Bewerbungen schon Jahre vor. So kommt es vor, dass Bewerber auch an anderer Stelle fündig geworden sind.“ Dennoch sei die Zahl der durchgeführten Verkaufsgespräche hoch gewesen.

Schließlich nutzte Technischer Beigeordneter Ansgar Lurweg noch die Gelegenheit, um nach dem Spatenstich in den großen Bagger zu klettern. Dem Baggerführer bescheinigte er „einen tollen Arbeitsplatz“. In naher Zukunft bekommt jener Bagger in Kückhoven eine Menge Arbeit, um vielen Menschen den Start in das neue Eigenheim zu ermöglichen.