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Erkelenz: So plant Immerath seinen Martinszug

Mit Abstand am Straßenrand : So plant Immerath seinen Martinszug

Die Kinder in Immerath sollen vor allem in diesem Jahr nicht leer ausgehen, darum plant der Ort das Martinsfest. Auch hier ist klar, das das Fest unter veränderten Bedingungen stattfindet.

Trotz der herrschenden Corona-Pandemie und die dadurch entstehenden Einschränkungen ist man im Erkelenzer Stadtteil Immerath froh und freut sich für die Kinder des Ortes, auch in diesem Jahr den traditionsreichen Martinszug durchführen können.

Auch dieser Zug wird anders sein, als man ihn im Dorf bisher gekannt hat. Um den umfangreichen Hygienevorschriften gerecht zu werden, wird die Veranstaltung wie folgt ablaufen: Die Martinsfeier findet am Donnerstag, 12. November, statt. Beginn ist um 18 Uhr. Alle Kinder mit ihren Laternen und ihrer Begleitung sollen sich einen geeigneten Platz am Straßenrand auf den Gehsteigen beiderseits der Rurstraße zwischen Kaisersaal und Küchenstudio Hahn suchen, an dem man genügend Sicherheitsabstand einhalten kann. Wird der Sicherheitsabstand nicht eingehalten, müssen die Besucher einen Mundschutz tragen. Die Kinder und deren Begleitung sollen sich in diesem Jahr nicht in den Zug einreihen und nicht mitziehen.

St. Martin reitet auf seinem Pferd, begleitet von der Musikgruppe Blaue Jungs, mit entsprechendem Sicherheitsabstand die Immerather Rurstraße vom Kaisersaal aus bis zum Küchenstudio Hahn und wieder zurück. Anschließend erfolgt die Tütenausgabe unter Einhaltung des Sicherheitsabstands an der Rückseite des Kaisersaals. Der Zugang befindet sich an der rechten Seite des Saals, der Ausgang ist zum Lunapark hin geplant.

Karten für eine Martinstüte erhalten Kinder bis einschließlich 14 Jahren. Wer noch eine Karte für eine Tüte benötigt, kann bis zum 30. Oktober bei Hans Hoffmann, Lützerather Straße 13, noch Karten erwerben. Sollte kurzfristig die Martinsfeier nicht stattfinden können, wollen die Organisatorin eine Möglichkeit finden, den Kindern die Tüten zukommen zu lassen.

(RP)