Erkelenz: RWE Power klärt Demonstranten mit Videoclips über Gefahren an den Tagebauen im Rheinischen Revier auf

Vor dem Klima-Protest-Wochenende : RWE Power weist Demonstranten auf Risiken in Betrieben hin

Mit Videoclips klärt der Tagebaubetreiber über die Gefahrenquellen rund um die Tagebaue und Kraftwerke im Rheinischen Revier auf. Rechtsbrüche will RWE Power anzeigen.

RWE Power weist die Teilnehmer der angekündigten Protestaktionen im Rheinischen Revier auf die Gefahren hin, die von allen betrieblichen Einrichtungen und Arbeitsabläufen ausgehen und die als Ortsunkundiger nicht einzuschätzen seien. „Aus diesem Grund ist Betriebsfremden das Betreten der Einrichtungen generell verboten“, erklärt der Tagebaubetreiber in einer Pressemitteilung und kündigt an: „Wer das Verbot ignoriert, riskiert eine Strafanzeige.“

Unterschiedliche Akteure haben für das Fronleichnams-Wochenende Proteste gegen den weiteren Braunkohlenabbau im Rheinischen Revier angekündigt. Familienfreundlich soll es bei einer Kundgebung am Samstag, 22. Juni, in Keyenberg zugehen. Doch hatten die Aktivisten von „Ende Gelände“, die ihr Camp in Viersen aufschlagen, für Freitag und Samstag auch schon Aktionen mit „massenhaftem zivilen Ungehorsam“ im Rheinischen Revier angekündigt. „Selbstverständlich respektieren wir das Demonstrationsrecht. Was als ,ziviler Ungehorsam’ ausgegeben wird, ist in Wirklichkeit gefährlicher Leichtsinn und eindeutig rechtswidrig“, erklärt RWE-Power-Vorstandsmitglied Lars Kulik. Die Tagebaue beispielsweise seien ringsum durch Erdwälle, Schranken und Zäune umfriedet. RWE erläutert: „Warnschilder stehen dicht an dicht und kennzeichnen eindeutig, wo das Betriebsgelände beginnt. Die Organisatoren der Proteste werden vorsorglich auf die Risiken hingewiesen.“ Videoclips des Energiekonzerns informieren über die Gefahrenquellen und werden auch über Social Media und auf Englisch verbreitet: www.rwe.com/klimacamp_sicherheitshinweise.

(RP)
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