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Erkelenz: Pfarrei Christkönig plant für 2021 einen Kalender

Neues Projekt in der Erkelenzer Pfarrei Christkönig : Ein Kalender zeigt das Gemeindeleben

Ein Team der Pfarrei Christkönig möchte das Leben in der Gemeinde abbilden und plant einen Kalender für das Jahr 2021. Gezeigt werden sollen nicht etwa die Kirchengebäude, sondern die Menschen. Sie sind es schließlich, die das Gemeindeleben gestalten.

„Wir vor Ort“ – so lautet der Titel des Werks, das die Menschen durch das Jahr 2021 begleiten soll. Geplant ist konkret ein Kalender, den die katholische Pfarrei herausbringen möchte. Entstanden ist die Idee im GdG-Rat, nun sorgen Gemeindereferent Michael Kock und Doris Feiter-Haupts, Sakristanin in der Kirche Heilige Dreifaltigkeit Gerderhahn, sowie auch Rita Maus und Gudrun Gerhartz für die Umsetzung.

Gesucht werden also Fotos, die die einzelnen Monate aufhübschen sollen. Aber: „Jetzt wäre es ja einfach, Fotos von den Kirchen zu machen, doch genau diese soll der Kalender nicht zeigen“, betont Michael Kock. Doris Feiter-Haupts ergänzt: „Uns geht es vielmehr um das Leben in der Gemeinde. Da ist so viel los, das sich darstellen lässt. In erster Linie geht es also um die Menschen vor Ort.“ Kock schwelgt dabei in Erinnerungen: „Als ich vor 23 Jahren nach Erkelenz kam, gab es hier noch 17 eigenständige Kirchengemeinden – die kleinen Orte mit Kapellen nicht eingerechnet. Heute sprechen wir von der einen Großpfarrei Christkönig.“ Somit hat sich in den Jahren viel getan. Die Gründung der Pfarrei Christkönig vollzog sich übrigens am 1. Januar 2015.

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Noch eines ist den Organisatoren wichtig: Die Fotos müssen nicht zwingend das Gemeindeleben zeigen, thematisch können die Bilder auch weltlich besetzt sein, weil Erkelenz und die Orte viel zu bieten haben, was den Charakter von „Wir vor Ort“ ausmacht. Denn: Das Gemeindeleben spielt sich nicht nur im Kirchenraum ab.

Weiterhin wurde im GdG-Rat über den generellen Aufbau des Kalenders gesprochen. Demnach soll der Kalender nicht nur etwas zum Hinsehen, sondern er soll auch nützlich sein. Darum, so Doris Feiter-Haupts, wird der Kalender auch Platz für Eintragungen bieten.

Letztlich können sich die Akteure noch nicht vorstellen, auf welche Resonanz die Idee des Kalenders stoßen wird. „Dieser Kalender ist ein zarter Versuch, Gemeinschaft zu stärken“, sagen Michael Kock und Doris Feiter-Haupts gespannt auf das, was in den kommenden Wochen und Monaten auf sie an Motiv-Vorschlägen zukommen wird. Sie bilden mit Rita Maus und Gudrun Gerhartz auch die Jury, die darüber entscheidet, welche Fotos in den Kalender aufgenommen werden. Wie dem auch sei: Die Organisatoren wünschen sich, dass der Kalender im kommenden Jahr in möglichst vielen Haushalten hängt.

Wer sich beteiligen möchte: Gewünscht sind Fotos, die sich im Format Din A 4 (Querformat) für den Kalender zurechtmachen lassen. Ab sofort können die Interessenten losziehen und geeignete Motive finden. Alles vorliegen soll am 5. April, denn dann beginnt die Jury damit, das eingereichte Material zu sichten. Sie hofft dabei auf möglichst vielfältige Arbeiten, damit unterm Strich ein kreatives Werk entsteht. Offen sind noch Fragen nach der genauen Auflage, und auch sonst wird sich noch zeigen, wie der Kalender für das kommende Jahr gestaltet werden kann.