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Erkelenz: Op Platt mit Theo Schläger

Erkelenzer Kolumne „Op Platt“ : Die Hoffnung stirbt zuletzt

Theo Schläger ist früherer Lehrer, Musiker und Mundartkenner. Beim Heimatverein der Erkelenzer Lande leitet er den Arbeitskreis Mundart. Die Leser der RP erfreut er regelmäßig mit seinen Kolumnen Op Platt.

Hoffe heesch och, wennijer Schess hänn. Man meent, man könnt all jet vom Ziel senn. Verstiäke es e Stöck Vertroue do dren, obwohl ech net janz secher ben.

Et heesch doch: De Hoffnung störv et letz. Wann jölt dat Sätzke, wenn net jetz. Ersette ver Hoffnung durch „ech jlöv dran“ un packe ver einfach wi-er möt Moot aan.

Übersetzung:

Hoffen heißt auch, weniger bangen. Man hofft ja, an sein Ziel zu gelangen. Versteckt ist Zuversicht darin, obwohl ich mir nicht ganz sicher bin.

Es heißt doch: Die Hoffnung stirbt zuletzt. Wann gilt diese Aussage, wenn nicht jetzt? Ersetzen wir also Hoffnung durch Zuversicht, weil das mehr Besserung verspricht.