Erkelenz: Neue Fahrbahnmarkierung für Düsseldorfer Straße im August oder September

Bürgermonitor : Schlagloch-Allee bleibt ein Problemfall

Die Warnung vor Schlaglöchern und die Aufforderung, Tempo 30 zu fahren, werden auf der Anton-Raky-Allee noch längere Zeit Bestand haben. Dagegen wird die Düsseldorfer Straße neue Fahrbahnmarkierungen bekommen.

Zwei Erkelenzer Straßen befinden sich weiterhin in einem Zustand, der stark verbesserungswürdig ist: die Düsseldorfer Straße und die Anton-Raky-Allee. Während für erstgenannte Besserung in Sicht ist, bleibt die zweite ein Problemfall, ist aus dem Rathaus zu erfahren.

Die Fahrbahnmarkierungen auf der Düsseldorfer Straße sind zwischen den Kreisverkehren an der Bundesstraße 57 und an der Landstraße 354 teilweise so abgenutzt, dass sie – vor allem bei Dunkelheit und Regen – kaum zu erkennen sind. Dadurch ergeben sich Gefahrenstellen, zum Beispiel an der Kreuzung mit der Ferdinand-Clasen-Straße. Denn solche Markierungen sind im Sinne der Straßenverkehrsordnung als Verkehrszeichen zu betrachten. Sie sollen eine sichere Verkehrsführung und Orientierung bieten.

Kaum noch zu erkennen der Randstreifen auf der Düsseldorfer Straße in Erkelenz. Foto: Speen

Die Stadt Erkelenz hat diesen Bereich im Blick, hatte Technischer Beigeordneter Ansgar Lurweg im März nach Anfragen am Bürgermonitor unserer Redaktion erklärt. Die Witterungsbedingungen seien jedoch noch nicht geeignet für diese Arbeiten, sagte er weiter. Jetzt teilte Lurweg auf Nachfrage unserer Redaktion mit: „Die Ausschreibungsveröffentlichung für die Markierungsarbeiten erfolgt in den nächsten Tagen. Bis wir dann eine Firma haben, wird das vier bis sechs Wochen dauern, so dass frühestens im August oder September mit den tatsächlichen Arbeiten zu rechnen ist.“

Ende Januar 2018 ging es am Bürgermonitor erstmals um die Situation an der Anton-Raky-Allee in Erkelenz am Bahnhof – dort warnten seinerzeit Schilder, besser mit Tempo 30 zu fahren. Der Grund: Straßenschäden, die vor allem auf Schlaglöcher zurückzuführen waren. Damals erklärte Ansgar Lurweg, dass die Aufträge zur Ausbesserung bereits erteilt seien, man allerdings den Witterungsverlauf abwarten müsse, um baulich tätig werden zu können. Ein halbes Jahr später hieß es dann, dass die Schäden beseitigt wurden, dass bei den Kontrollen während der Sanierungsarbeiten jedoch zwei weitere Schlaglöcher aufgefallen seien, die ebenfalls in Kürze ausgebessert würden. Die Tempo-30-Schilder stehen aber auch heute noch an der Anton-Raky-Allee zwischen Bahnhof und Abzweig Mühlenstraße – und werden wohl auch noch eine ganze Zeit dort stehen bleiben.

„Die Löcher auf der Anton-Raky-Allee sind schon zweimal zugemacht worden. Das ändert den Zustand offensichtlich aber nicht wirklich. Daher wird die Straße in der Mittelfristplanung komplett erneuert“, kündigt Ansgar Lurweg jetzt an. Wann das geschieht, hänge wiederum von der Deutschen Bahn ab. Die plant eine Erneuerung der Bahnüberführung an der Mühlenstraße „für das Jahr 2022“, war vor einem Jahr angekündigt worden. Im Anschluss an diese Arbeiten würde die Stadt Erkelenz entsprechend der Auskunft des Technischen Beigeordneten dann die Anton-Raky-Allee sanieren.

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