1. NRW
  2. Städte
  3. Erkelenz

Erkelenz: Neubaugebiet In der Schlei-Ost in Schwanenberg wird erschlossen

Spatenstich in Schwanenberg : Neubaugebiet für Schwanenberg

Die Stadtgesellschaft GEE und die evangelische Kirchengemeinde realisieren ein Neubaugebiet mit Platz für bis 120 Einwohner.

Zum dritten Mal innerhalb von weniger als zwei Jahrzehnten bekommt Schwanenberg ein Neubaugebiet. Dieses wird derzeit zwischen dem Sportplatz und dem ersten Baugebiet, In der Schlee, erschlossen. Bauten sollen ab dem Sommer nächsten Jahres entstehen können.

Die Grundstücksgesellschaft GEE der Stadt Erkelenz und die evangelische Kirchengemeinde in Schwanenberg setzen das Vorhaben gemeinsam um. Doch während die GEE ihre 22 Grundstücke verkaufen wird, werden die 13 der Kirche über Erbpacht vermarktet. Doch auch bei der Grundstücksgesellschaft werden nicht alle Flächen auf dem üblichen Weg veräußert, kündigt der Technische Beigeordneter Ansgar Lurweg an: „Einige Grundstücke wollen wir über einen Wettbewerb vergeben, in dem zum Beispiel die energetischen Standards über dem Soll liegen sollen.“ Darüber habe allerdings noch die Gesellschafterversammlung der GEE zu beschließen.

22.000 Quadratmeter misst das Neubaugebiet In der Schlei-Ost, während die Gebiete In der Schlei 41.000 und Tichelkamp 28.000 Quadratmeter groß gewesen waren. Zusammengerechnet werden die drei Baugebiete in Schwanenberg einmal Platz für 460 zusätzliche Einwohner geschaffen haben. „Unsere Dörfer sind zum einen auf eine Eigenentwicklung und zum anderen auf eine Entwicklung von außen angelegt, um eine gute Bevölkerungsstruktur zu erreichen und zu erhalten“, erklärte Bürgermeister Peter Jansen beim offiziellen Spatenstich zur Erschließung des Neubaugebietes. Ein solches Gebiet in Schwanenberg auf den Markt zu bringen, werde die Entwicklung von außen fördern.

Momentan werden zunächst Kanäle und Straßen für das Baugebiet angelegt. Im nächsten Frühjahr sollen diese Arbeiten abgeschlossen werden. Gleichzeitig wird die GEE, der bereits 470 Bewerbungen vorliegen, mit der Vermarktung beginnen. Der Kaufpreis für ihre Flächen muss zuvor noch von der Gesellschafterversammlung der GEE festgelegt werden.

„Realisiert werden können unterschiedliche Hausformen, vom Reihen- bis zum Einzelhaus, um unterschiedliche Käuferschichten anzusprechen“, kündigt Ansgar Lurweg an.